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„Loser Kontakt“: Hasenhüttl sprach im Januar mit den Bayern

RB Leipzigs Coach Ralph Hasenhüttl hatte Kontakt mit dem FC Bayern. Das bekannte der Österreicher Samstagabend im Aktuellen Sportstudio.

Im Januar hätten ihn die Münchener kontaktiert, sagte Hasenhüttl. Es soll am Telefon stattgefunden haben und „lose“ gewesen sein. „Ich habe dann gesagt, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass ich für die Bayern eine 1-A-Lösung sein kann. Ich bin noch nicht so weit. Ich habe nur eines im Sinn, und zwar den Verein, für den ich gerade arbeite, nach vorn zu bringen.“

Gespräche nach dem letzten Spieltag

Heißt: Der Trainer der Sachsen, der nur Vertrag bis 2019 hat, will weiterhin gern verlängern. Wie der 50-Jährige noch einmal bestätigte, werde er sich mit Sportchef Ralf Rangnick übernächste Woche zusammensetzen und die Situation analysieren. Rangnick bestätigte die geplante Vorgehensweise: „Wir werden uns direkt nach dem letzten Spiel zusammenzusetzen.“

Zuletzt war spekuliert worden, dass die ausgesetzten Vertragsgespräche ein Zeichen fehlenden Vertrauens seitens des Vereins seien. Dem widersprach der Sportdirektor im Interview mit dem ZDF nach dem 4:1 gegen Wolfsburg am Nachmittag: „Es gibt keinen Vertrauensverlust. Es ist einfach kein guter Zeitpunkt, die Spiele sind gerade zu wichtig. Unser Verhältnis hat sich in keinster Weise verändert.“

Unglaubliches Vertrauen

Auch Hasenhüttl bekräftigte erneut, er spüre „unglaubliches Vertrauen vom Verein“. Noch einmal verteidigte der Trainer seine Vorgehensweise, das Verlängerungsgespräche im Winter ausgesetzt zu haben. Hasenhüttl wollte erst sehen, wie die Saison läuft, wie sie offenbar endet, und welche Perspektive er mit einem Kader hat, der wie der Trainer auch nach der Vizemeisterschaft im Vorjahr erstmals international spielte zusammen mit den Partien im Pokal und der Meisterschaft.

„Ich hab’ im Dezember die Situation angesprochen, wie sie jetzt eingetroffen ist. Nämlich, dass es auch Tiefs geben wird. Die Entscheidung, die Gespräche auszusetzen, war komplett richtig. Ich wollte sehen, wie wir die Saison meistern, denn ich denke, ein neuer Vertrag muss mit Inhalten gefüllt sein. Es muss klar sein, wo will der Verein hin und wohin der Trainer.“

Das habe er nun erkannt. „Ich spüre Vertrauen. Ich lebe gern in Leipzig. Und ich weiß jetzt, dass eine Perspektive mit der Mannschaft möglich ist.“