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Marcel Halstenberg: Hoffnung auf Comeback in der Nationalelf

Marcel Halstenberg im Trikot der deutschen Nationalmannschaft. (Foto: Imago)

Marcel Halstenberg im Trikot der deutschen Nationalmannschaft. (Foto: Imago)

Nach seiner langen Verletzungszeit ist Marcel Halstenberg in den letzten Wochen erstaunlich stark zurückgekehrt. Sechs Spiele absolvierte er bereits wieder, davon vier von Beginn. Dabei integrierte er sich in das Team, als wäre er nicht acht Monate ausgefallen. Zuletzt machte er auch in Augsburg eine gute Partie, in der ihn die RBlive-Leser sogar als besten Spieler sahen.

Marcel Halstenberg macht sich bei RB Leipzig keinen Stress

„In den acht Monaten Reha habe ich hart trainiert. Ich bin sehr zufrieden und mache mir keinen Stress“, erklärt der Linksverteidiger von RB Leipzig im Interview mit der BILD zum Befinden seines Knies. Auch der Abbruch einer Einheit in der Länderspielpause habe ihn nicht beunruhigt und sei schließlich auf Probleme am Hüftbeuger zurückgeführt worden.

„Unsere Trainingssteuerung ist einfach sehr gut. Es ist schneller gegangen, als erwartet“, verweist Marcel Halstenberg auf die gute Arbeit in der Teambetreuung als Ursache dafür, dass er kaum Anpassungsprobleme und keine körperlichen Sorgen nach der langen Ausfallzeit hat. „In manchen Spielen fehlt hinten raus noch etwas die Luft, aber das kommt wieder.“

Trotz der Konkurrenz von Marcelo Saracchi, der zuletzt sein Debüt im Nationalteam Uruguays feierte, will Halstenberg bei RB Leipzig „natürlich auch spielen“. Saracchi habe in seiner Abwesenheit „immer Vollgas“ gegeben, sei aber „vom Typ her ein anderer Spieler. So etwas braucht die Mannschaft.“

Nationalmannschaft als Ziel von Marcel Halstenberg

Ob die Nationalmannschaft noch Marcel Halstenberg braucht, ist derzeit unklar. Nach eigenen Angaben hatte der 27-Jährige seit seiner Rückkehr nach Verletzung noch keinen Kontakt zu Bundestrainer Jogi Löw. „Natürlich wäre es schön, wieder dabei zu sein“, macht Halstenberg keinen Hehl aus seinen Ambitionen. Vorher müsse er aber „bei RB konstant Leistung zeigen“.

Anbieten würde sich für ein Comeback bei Löw eigentlich das Heimspiel der deutschen Nationalelf in Leipzig im November. „Das wäre natürlich nicht verkehrt, im eigenen Stadion zu spielen. Aber das ist gerade noch weit weg, ich muss einen Schritt nach dem anderen machen“, versucht Halstenberg dieses Thema noch von sich weg zu schieben.

(RBlive)