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Austritte beim Fanverband: „Tischtuch nicht zerschnitten“

Fußballfans sind selten einer Meinung. Auch bei RB Leipzig. Symbolfaoto: imago

Fußballfans sind selten einer Meinung. Auch bei RB Leipzig. Symbolfaoto: imago

Die Sportfreunde Leipzig, Osttirol Bulls und die Brausecrew zählen unter anderem aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über die strategische Ausrichtung seit dem neuen Jahr offiziell nicht mehr zum „FanveRBand“, das hatten sie unabhängig voneinander entschieden und dem Fanverband mitgeteilt.

Wiedereintritt in Aussicht

Die genauen Gründe sollen jeweils nur intern kommuniziert worden sein, um das Verhältnis nicht weiter zu belasten, so heißt es bei der Leipziger Volkszeitung. Ein Wiedereintritt sei ebenso möglich, ließen die Osttirol Bulls wissen. Außerdem entkräftete Fanverband-Sprecher Sebastian Horn Spekulationen, die Austritte hätten mit den kürzlich ausgesprochenen Stadionverboten zu tun.

In dem Dachverband der RB-Fanclubs verbleiben insgesamt 18 offizielle und weitere elf Fanclubs. Seit 2017 ist der Fanverband selbst als Verein organisiert, um Interessen gegenüber RB Leipzig zu vertreten, Fahrten zu organisieren, zwischen den Fanclubs zu vermitteln und das Miteinander zu verbessern. Im vergangenen Jahr eröffnete der FanveRBand den Fantreff „Zwotausend9“.