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Negativrekord bei RB-Auswärtsfahrern – Rangnick nennt Proteste „Kindergarten“

Ralf Rangnick findet die Fortuna-Aktion unpassend. Foto: imago

Ralf Rangnick findet die Fortuna-Aktion unpassend. Foto: imago

Dass Fortuna Düsseldorf vor dem Spiel gegen RB Leipzig auf Plakaten gegen den Gegner stichelte, lässt Ralf Rangnick kalt. Vor dem Spiel erklärte er seine Meinung zur Kommunikation des Aufsteigers.

Düsseldorf stichelt, Rangnick ist’s „Wurst“

Die hatten schon in der Vergangenheit und auch vor dem kommenden Aufeinandertreffen auf Plakaten mit Sprüchen über RB für Aufmerksamkeit erregt. Dem Sportdirektor und Trainer der Leipziger sind solche Protestformen egal. „Mir ist das völlig Wurst, solange der Ablauf des Spiels in geordneten Bahnen läuft.“ Das war auch schon mal anders, als es gegen Frankfurt Tennisbälle hagelte.  „Ich halte es für absoluten Kinderkram.“ Mit seinem sportlichen Gegenüber Friedhelm Funkel verstehe er sich sehr gut. „Ansonsten gibt es kein Verhältnis. Ich bin gegenüber jedem Verein offen und erwarte das auch von anderen.“

Düsseldorf verzichtete aber wie schon viele andere auf den Abdruck des RB-Logos. Darüber konnte Rangnick nur schmunzeln. „Wenn jemand meint, dass er seinen Fans gefallen möchte, indem bestimmte Wappen nicht gezeigt oder Lieder gespielt werden, haben die auch nicht unbedingt direkten Einfluss auf das Ergebnis des Spiels.“

Nur 437 Tickets für Düsseldorf-Spiel

Gut bekannt sind auch Boykott-Aktionen der gegnerischen Fans bei Spielen in Leipzig. Nicht aus Protest, sondern aufgrund mangelnden Interesses werden am Sonntag in Düsseldorf wohl weniger als 500 Fans von RB erwartet. 437 Karten sind im Vorverkauf über den Tisch gegangen. Bisher war das Montagsspiel in Frankfurt mit etwa 600 Auswärtsfahrern die Partie mit den wenigsten mitgereisten Anhängern.