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Rangnicks Rettungsaktion: Wäre Hannes Wolf beinahe beim BVB gelandet?

Hannes Wolf wäre beinahe nicht bei RB Leipzig gelandet, verriet Ralf Rangnick. Foto: imago

Hannes Wolf wäre beinahe nicht bei RB Leipzig gelandet, verriet Ralf Rangnick. Foto: imago

Hannes Wolf ist bei RB Leipzig der 18. Neuzugang von Red Bull Salzburg. Der Transfer klappte aber nur, weil Ralf Rangnick im letzten Moment intervenierte. Das verriet er auf der Pressekonferenz vor dem Spiel bei Fortuna Düsseldorf.

Nicht nur Rangnick beobachtete Wolfs Entwicklung genau

Der 19-Jährige, der RB Leipzig ab dem Sommer verstärken wird, ist ein typischer Rangnick-Transfer. Denn schon im Jugendbereich habe der RB-Sportdirektor den Grazer Jugendspieler als „eine meiner letzten Amtshandlungen in Salzburg“ von einem Wechsel zu Red Bull überzeugen können. Dafür war damals ein zweistündiges Gespräch mit dessen Familie nötig.

Anruf aus Leipzig „gerade noch rechtzeitig“

Seitdem hat Rangnick die Entwicklung des Mittelfeldspielers aufmerksam verfolgt, war damit aber wohl nicht der einzige. Zuletzt wurde Wolf auch mit Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und anderen Topklubs aus der Premier League in Verbindung gebracht.

Das starke Interesse bestätigte Rangnick indirekt am Freitag: „Ich habe ihn und seinen Berater am 23. Dezember gerade noch rechtzeitig angerufen, um zu verhindern, dass er zu einem anderen großen Verein wechselt.“ Die Verhandlungen mit der Konkurrenz seien eigentlich bereits abgeschlossen und Wolf „drauf und dran“ gewesen, woanders zu landen. Doch Rangnicks Überredungsgeschick wirkte und Wolf entschied sich für den Schritt nach Leipzig.