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Emil Forsberg: „Man hat das alte RB Leipzig gesehen“

Emil Forsberg (RB Leipzig), jubelt nach seinem Tor zum 1:0. Foto: imago/Bernd König

Emil Forsberg (RB Leipzig), jubelt nach seinem Tor zum 1:0. Foto: imago/Bernd König

Mit seinem ersten Tor nach der Rückkehr bei RB Leipzig hat Emil Forsberg die nächste Duftmarke gesetzt. Nach dem Spiel sprach er über die Mannschaftsleistung, seine Formkurve und die kommende Aufgabe.

Emil Forsberg: „Man hat das alte RB Leipzig gesehen“

„Chapeau!“, sagte Forsberg in der Mixed-Zone der Red Bull Arena. Wie er mit seinen Teamkollegen Lieblingsgegner Hertha BSC auseinandernahm, rang ihm großes Lob ab.  „Es hat Spaß gemacht, heute zu spielen, das hat jeder gesehen. Auch für die Fans war das gut, wir haben es fünf, sechs Spiele lang nicht gut gemacht“, so der rekonvaleszente Spielmacher. RB habe von Anfang an dominiert und „man hat gesehen, wie wir spielen wollen. Ein, zwei Kontakte und wir waren im Drei-gegen-zwei. Man hat das alte Leipzig gesehen.“

Belohnung für eine lange Leidenszeit

Dabei spielte RB so offensiv wie selten und im 4-3-3. Seine Position war diesmal also noch zentraler als sonst, für den Schweden aber zweitrangig. „Ich hätte gerne heute noch ein paar Vorlagen mehr gemacht, aber das kommt.“ Viel wichtiger als seine Rolle war der Erfolg, mit der Mannschaft und auch persönlich. Denn Forsberg hatte sich nach langer Leidenszeit selbst belohnt und den Ball zum 1:0 in die Maschen (15.) gehauen.

Keine Probleme mit Andersson

„Klar, ich war lange weg. Es dauert schon, bist du in den Rhythmus kommst und alles im Griff hast. Es war nicht einfach, man muss vorsichtig sein und kann nicht jeden dritten Tag ein Spiel absolvieren“, sagte er anschließend. Vorsichtig bleibt er weiterhin, schonte sich durch eine kurze Länderspielreise. Von den Irritationen mit seinem Nationaltrainer wollte er aber gar nichts wissen. „Die Medien haben es aber größer gemacht, als es ist. Es war alles mit dem Trainer und Stab abgesprochen.“

Forsberg will unbedingt nach Berlin

Wichtiger ist, dass er weiterhin fitter wird und gesund bleibt. Gegen Hertha BSC ließ er sich selbst auswechseln. Aus Rücksicht auf die Leiste? „Es ist der Knöchel, nicht die Adduktoren“, beruhigte er. Nichts, was einem Einsatz am Dienstag im Wege sehen würde. Denn dann geht es im DFB-Pokal nach Augsburg. „Das wird eine harte Prüfung“, sag Forsberg, noch seien Spiele sind es bis zum Pokalfinale in Berlin. „Ich will unbedingt dahin!“