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Patrick Herrmann findet Traditionsklub Mönchengladbach schöner als Investorenfußball in Leipzig

Für Patrick Herrmann ist der Investorenfußball bei RB Leipzig nicht so richtig attraktiv. (Foto: imago images / DeFodi)

Für Patrick Herrmann ist der Investorenfußball bei RB Leipzig nicht so richtig attraktiv. (Foto: imago images / DeFodi)

Vor dem Topspiel gegen RB Leipzig hat sich Patrick Herrmann von Borussia Mönchengladbach kritisch mit den Entwicklungen im Fußball auseinandergesetzt. „Natürlich finde ich es in Mönchengladbach mit der Tradition schöner, hier kommen noch viele Fans aus alten Zeiten her, die Erinnerungen haben. Das ist bei Leipzig nicht der Fall. Aber so ist der Fußball. Investoren gehören heutzutage dazu, so hat sich das Geschäft entwickelt“, erklärt er im Interview mit der Rheinischen Post.

Patrick Herrmann würde nie für den 1. FC Köln spielen

Ausschließen würde er es aber nicht, auch einmal für einen Verein zu spielen, der weniger Tradition hat. „Das kann ich nicht ausschließen. Ich kann nur sagen, dass ich auf keinen Fall in Köln spielen werde. Grundsätzlich ist mir Borussia aber am liebsten. Mit diesem Hintergrund, der Tradition und vielem anderen, was Gladbach ausmacht.“

Auch generell sind Patrick Herrmann manche Entwicklungen im Fußball suspekt. „100 Millionen Euro sind für einen Spieler, egal wie gut er ist, einfach überzogen. Aber das lässt sich nicht vermeiden bei dem ganzen Geld, dass durch die Investoren in den Fußball kommt. Man sieht ja auch in der Bundesliga, dass Transfers über zehn Millionen Euro mittlerweile etwas Normales sind.“

Gegen RB Leipzig „alles reinhauen“

Sportlich hat er großen Respekt vor dem kommenden Gegner aus Leipzig. „Sie stehen sehr kompakt und haben super Verteidiger, das wird schwierig, da eine Lücke zu finden. Bei Kontern sind sie brandgefährlich. Wir müssen darauf achten, immer den Rückraum abzusichern, ansonsten laufen wir ins offene Messer.“

Im Kampf um einen Platz in einem europäischen Wettbewerb will Patrick Herrmann trotz eines harten Restprogramms mit Heimspielen gegen RB Leipzig, Hoffenheim und Dortmund noch einmal „alles reinhauen. Das ist sowieso die Grundvoraussetzung für die letzten fünf Spiele, dass wir uns immer in die Zweikämpfe reinkloppen. Egal wie, wir wollen unbedingt nach Europa„, kündigte er an.

(RBlive/ mki)