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Foul an Konaté? Tobias Stieler: „Ich stehe absolut zu meiner Entscheidung.“

Ibrahima Konaté wird von Robert Lewandowski gezogen. Foto: imago

Ibrahima Konaté wird von Robert Lewandowski gezogen. Foto: imago

Für viele RB-Fans und Verantwortliche war eine entscheidende Szene im Spiel gegen den FC Bayern ein mögliches Foul an Ibrahima Konaté, das zu einem Elfmeter hätte führen können.

Lewandowski zieht Konaté zu Boden: Elfmeter?

Es war erst die elfte Spielminute, beim Stand von 0:0 bringt Yussuf Poulsen einen Kopfball aus kurzer Distanz scharf aufs Tor. Manuel Neuer pariert glänzend, der Ball klatscht an die Latte und landet wieder im Stafraum, unmittelbar vor Ibrahima Konaté. Der kommt jedoch nicht zum Abschluss, weil er von Robert Lewandowski an der Schulter gezogen wird. RB-Trainer Ralf Rangnick sagte im Anschluss, alle seine Videoanalysten hätten ihm sofort signalisiert, es habe ein klarer Strafstoß vorgelegen.

Stieler fährt eine großzügige Linie im Finale

So klar war die Fehlentscheidung allerdings nicht für Schiedsrichter Tobias Stieler. Kontakt zum Videoschiedsrichter Tobias Welz gab es, aber in der Wahrnehmung Stielers habe das Halten des Bayern nicht gereicht, um einen Elfmeter zu pfeifen. Dabei blieb der 37-Jährige auch am Sonntag: „Ich stehe absolut zu meiner Entscheidung“, wird er im Kicker zitiert. Laut den Regelexperten von Collinas Erben wäre ein Strafstoß auch durchaus berechtigt gewesen. Das Ausbleiben des Pfiffs habe aber zur großzügigen Linie im gesamten Finale gepasst.

(msc)