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"Uns fehlt es an nichts" Konrad Laimer hofft auf Solidarität statt Verpflichtung des Profifußballs

Konrad Laimer nimmt an der Initiative Common Goal teil.

Konrad Laimer nimmt an der Initiative Common Goal teil.

Konrad Laimer ist neben Julian Nagelsmann und Dani Olmo der dritte Profi von RB Leipzig, der am Projekt Common Goal teilnimmt und einen Teil seines Gehalts für wohltätige Zwecke spendet. Gegenüber Spiegel Online erklärt er, was Solidarität für ihn bedeutet.

Was kommt danach Corona? Pandemie fordert Solidarität heraus

Während der Corona-Virus weite Teile der Gesellschaft und auch den Profifußball lahmlegte, entschloss sich der Österreicher, neben dem Gehaltsverzicht gegenüber RB Leipzig auch Common Goal freiwillig einen Part seines Salärs abzutreten. "Mir hat von Anfang an gefallen, dass ich hier darüber mitentscheiden kann, wohin mein Geld konkret fließt", sagt Laimer. Der Entschluss hatte mit Corona nichts direkt zu tun, schon zuvor hatte er nach einer Möglichkeit gesucht, sich sozial zu engagieren. Aber die Pandemie hatte das Thema des gesellschaftlichen Zusammenhalts überprominent auf die Agenda gesetzt.

Laimer würde sich wünschen, dass es diesen Anstoß gar nicht bedurft hätte. "Es ist schon schade, dass es Corona braucht, um mehr über Solidarität zu reden", so Laimer. Denn mittlerweile geht der Profibetrieb wieder los, auch durch den Vorstoß seitens RB mit Fans im Stadion. Trotz Bekundungen auch durch die Deutsche Fußball Liga (DFL), die Auswüchse des Systems zu beschränken, könnte die Hilfsbereitschaft auch wieder abnehmen. "Ich befürchte, dass der Wunsch nach Veränderungen mittel- und langfristig wenig Gehör finden wird", sagt der 23-Jährige. 

"Auch eine blödsinnige Meinung": Laimer setzt auf Freiwilligkeit statt Zwang

Die Solidarität der Reichen deswegen mit Zwang durchzusetzen findet er falsch. "Jeder soll das für sich beschließen", so Laimer. Das tat er selbst auch mit Blick auf Aktionen für die Black-Lives-Matter-Bewegung, an denen er nicht symbolisch teilnahm. Wie jeder andere auch sollten Fußballprofis ihre Meinung haben können, "auch eine blödsinnige". Für ihn selbst war es aber irgendwann klar, dass er sich zumindest finanziell einer Verantwortung stellt. "Uns selbst fehlt es letzlich an nichts", so Laimer.

(RBlive/msc)