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Mehrheit für Geisterspiele Fans nehmen Sponsoren in die Pflicht 

RB Leipzig ist auf Einnahmen aus TV-Geldern und von Sponsoren angewiesen.

RB Leipzig ist auf Einnahmen aus TV-Geldern und von Sponsoren angewiesen.

RB Leipzig und die anderen 17 Bundesligisten bereiten sich aktuell darauf vor, Anfang Mai wieder Fußball zu spielen, um wenigstens über die TV-Einnahmen wieder Gelder zu generieren. Die Mehrheit der Fans sprach sich nach einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Nielsen für Geisterspiele aus, außerdem wird von Sponsoren Treue erwartet.

Zwei Drittel plädieren für Geisterspiele - Besonders Frauen wollen nicht ins Stadion

Die Sehnsucht nach Bundesligaußballist groß: Zwei Drittel der Anhänger wünschen sich, dass der Ball in naher Zukunft wieder rollt. Auch, wenn sie dabei auf einen Stadionbesuch verzichten müssen. Das übrige Drittel votiert allerdings auch dafür, die Saison abzubrechen und gar nicht mehr weiterzuspielen. Jeder fünfte Fan würde gerne wieder ins Stadion - trotz Krise. Dabei machen Frauen den Unterschied: "Nur zwölf Prozent der weiblichen Fans würde unter den aktuellen Bedingungen ein Stadion betreten", so Marktforscher Jens Falkenau.

Fans fordern Treue von Unternehmen

Eine Fortsetzung der Spiele unter Ausschluss der Zuschauer würde zumindest der wirtschaftlichen Existenz der Profivereine entgegen kommen. Ebenso wie auf die TV-Gelder sind sie auf Zahlungen von Sponsoren angewiesen, denen bei einer Wiederaufnahme des Spielbetreibs auch ein Werbewert gegenüber stünde. Großkonzerne könnten in der aktuellen Situation Kosten sparen wollen, wie Sportartikelhersteller adidas gerade erst bewies, indem das neue Gesetz zur Mietstundung im Notfall genutzt wurde.

Im Fußball erwarten die Fans mehr Rückgrat von geldgebenden Unternehmen. "Die Erwartungen der Fans an die Sponsoren sind eindeutig: ‚Haltet dem Verein die Treue, unterstützt ihn in diesen schwierigen Zeiten'", lautet das Fazit der Forscher aus den Antworten der Anhänger. 

Bis es wirklich so weit ist, dass RB Leipzig wieder spielen kann, müssen Fans auf Archivbilder zurückgreifen, wenn sie ihren Verein sehen wollen. Für solche Angeboten interessieren sich immerhin 58 Prozent der Sportfans. Besonders hoch im Kurs stehen aber nach wie vor aktuelle Nachrichten rund um die Klubs und Ligen, selbst wenn es aktuell nicht um Leistungen auf dem Platz gehen kann.

(RBlive/msc)

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