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Mintzlaff appelliert an Fans „Keine Polizeieinsätze, die Menschenmassen auflösen müssen”

Muss inzwischen auch Autogramme schreiben: RB-Klubboss Oliver Mintzlaff am Cottaweg.

Muss inzwischen auch Autogramme schreiben: RB-Klubboss Oliver Mintzlaff am Cottaweg.

RB Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff hat angekündigt, sich in den kommenden tagen an die Fans zu wenden, damit am ersten Spieltag keine Massenversammlungen vor den Stadien oder anderswo stattfinden. „Wir kommunizieren durch die Fanbeauftragten täglich mit unseren Fans”, sagte Mintzlaff in einer Videoschalte. Zum Thema Fanansammlungen wolle RB Leipzig das noch einmal „stärker und intensiver” tun, „weil das ein Bild ist, was sich keiner wünscht. Wir wollen die Fußballspiele zu Ende bringen und wollen keine Polizeieinsätze haben, die Menschenmassen auflösen müssen.”

Bei den RB-Fans ist eher nicht mit Ansammlungen zu rechnen. Anderswo ist sich Mintzlaff da nicht so ganz sicher. „Ich denke, dass jeder ausreichend Verstand hat, dass das nicht passiert. Aber das werden wir sehen, wenn der erste Spieltag gelaufen ist, ob das in allen Stadien der Fall war. Es ist wünschenswert, dass wir die Liga ohne Störfeuer zu Ende bringen”, so der RB-Vereinsvorsitzende.

Bei Heimspielen soll das Sicherheitspersonal an der Red Bull-Arena verstärkt werden, Fanvertreter werden vor Ort sein, berichtet die Leipziger Volkszeitung. Sollte es zu größeren Ansammlungen kommen, sind die Ordnungsbehörden der Stadt zuständig.

Fanverband nimmt RB Leipzig in die Pflicht

Beim Fanverband, der Dachorganisation der RB-Fanklubs, geht man davon aus, dass sich die Mehrheit vernünftig verhält und auch keine Versammlungen vorm Stadion am 16. Mai gegen den SC Freiburg stattfinden. „Einen großen Appell nach außen planen wir nicht”, sagte Vorstandsmitglied Sebastian Horn. „Wir sehen die Pflicht eher beim Verein, die Anhänger vor den Geisterspielen zu sensibilisieren.”

Ligaboss Christian Seifert nahm die Fans am Mittwoch in Schutz. Er findet es ungerechtfertigt, das Klischee von Horden von Fans vor den Stadien zu bemühen, das mannigfaltige Polizeieinsätze nötig mache. „Nach all den Gesprächen, die ich gehört habe, wird das nicht so sein. Und ich würde sogar wagen zu behaupten, dass die Fanszenen ihren Kritikern, die mit so pauschalen Vorurteilen auftauchen, den Gefallen nicht tun werden, sich genau so zu verhalten”, sagte Seifert. Sehr viele, denen die Klubs am Herzen liegen, seien sich ihrer Verantwortung bewusst. Von den Fan-Organisationen hatte es bislang auch keine entsprechende Ankündigungen gegeben.

Vor allem rund um das Revierderby Dortmund gegen Schalke könnte es Fan-Aufeinandertreffen geben. Die Städte in Nordrhein-Westfalen fordern daher ein verbessertes Konzept für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs. So müsse eine Ansammlung von Fangruppen vor den Stadien verhindert werden, teilte der Städtetag NRW am Donnerstag mit.

Städtetag fordert: DFL muss Konzept nachbessern

„Wir rechnen damit, dass sich Fans vor den Stadien treffen, wenn der Spielbetrieb mit Geisterspielen wiederaufgenommen wird. Deshalb muss die Deutsche Fußball Liga ihr Konzept nachbessern. Wir brauchen Antworten, wie die Vereine das Stadionumfeld noch stärker in den Blick nehmen werden”, sagte der Vorsitzende des Städtetages, Thomas Hunsteger-Petermann. Den Fans müsse klar sein, dass Abstand- und Hygieneregeln auch in den Fanlokalen gelten. Die Kontrolle könne nicht allein der Bundes- und Landespolizei und den Städten zugeschoben werden.

Nötig sei eine effektive Koordination zwischen den Bundesligavereinen als Veranstalter, den Polizeien und den Städten. Die Verantwortung für die Genehmigung und die Erteilung von Auflagen für jedes einzelne Bundesligaspiel liege schließlich bei den örtlichen Gesundheitsbehörden, hieß es in der Mitteilung. (RBlive/dpa/ukr)

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