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RB plant volles Stadion mit 2G Neue Regelung könnte gegen PSG erstmals greifen

Fans mit Maske: Bilder wie diese sollen bei RB Leipzig endgültig der Vergangenheit angehören.

Fans mit Maske: Bilder wie diese sollen bei RB Leipzig endgültig der Vergangenheit angehören.

RB Leipzig erwägt nach Inkrafttreten der neuen sächsischen Corona-Schutzverordnung am 21. Oktober auf das 2G-Modell umzusteigen. Damit wären nur noch geimpfte und von Covid-19 genesene Personen in der Red-Bull-Arena erlaubt. Das berichten Leipziger Volkszeitung/Sportbuzzer. Ab dem Champions-League-Spiel gegen PSG am 3. November könnte 2G erstmals zur Anwendung kommen. Das Heimspiel gegen Fürth am 23. Oktober soll noch nach der geltenden Regelung über die Bühne gehen, heißt es in dem Bericht.

Hintergrund: Die neue Schutzverordnung des Freistaats erlaubt es, 2G-Veranstaltungen ohne Kapazitätsbegrenzungen durchzuführen. RB könnte die Hütte damit in ein paar Wochen wieder voll machen. Erstmals seit dem Champions-League-Kracher gegen Tottenham Hotspur im März 2020. Geimpfte und Genesene wären von der Maskenpflicht befreit, die Abstandsregelung entfiele. Für Kinder und Jugendliche (bis 16) gilt weiter 3G - sie dürfen mit Test ins Stadion. Genau wie Personen, die sich nicht impfen lassen dürfen. Sonstige getestete Fans sind künftig vom Stadionbesuch ausgeschlossen.

RB Leipzig wollte ursprünglich niemanden aus dem Stadion ausschließen

Die RB-Verantwortlichen vollziehen mit der Umstellung eine Kehrtwende. „Solange es die 3G-Regelung gibt, wollen wir auch alle Getesteten reinlassen, denn wir wollen niemanden ausschließen. Grundsätzlich befürworten wir 3G", hatte RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff noch vor wenigen Wochen gesagt. Doch der 46-Jährige schränkte ein: „Wenn allerdings 2G irgendwann hieße, dass wir das Stadion wieder ganz voll machen könnten, wäre das für uns eine wirtschaftliche Frage. Dann müssten wir die Situation neu bewerten.”

Genau das ist nun geschehen. Angesichts von 60 Millionen Euro an Verlusten durch fehlende Zuschauereinnahmen und VIP-Tickets seit Beginn der Pademie bleibt dem Vizemeister aus wirtschaftlichen Gründen wohl keine andere Wahl. Im November gastieren mit dem BVB (6.11.) und Bayer Leverkusen (29.11) weitere attraktive Gegner in Leipzig. Im Dezember reisen Man City und Borussia Mönchengladbach an.

Wie reagieren die Fans von RB Leipzig auf 2G?

Bleibt nur die Frage, wie das Modell von den Fans angenommen wird. Die Fangruppierungen Zone 147, Lecrats und Colectivo Lipsia hatten sich im September strikt gegen 2G ausgesprochen. Auch andere Anhänger äußerten sich in den Sozialen Netzwerken kritisch. Dass RB nun wieder vor vollem Haus spielen darf, heißt noch lange nicht, dass das Haus auch voll wird.