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Watzke-Lob trotz Vorteil RB Bundesliga schaut auf Leipziger Fankonzept

Hans-Joachim Watzke findet das Konzept von RB Leipzig mutig und besonnen.

Hans-Joachim Watzke findet das Konzept von RB Leipzig mutig und besonnen.

Ob ein Plan wie der Leipziger von der Mehrheit der Profiklubs unterstützt wird, ist offen. Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sprach gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe von einem "kleinen Wettbewerbsvorteil" für RB, "diesen müsse man allerdings "in Kauf nehmen, wenn man möchte, dass sich - immer auf Basis des jeweiligen Infektionsgeschehens und eines durchdachten, verantwortungsbewussten Konzeptes - etwas bewegt."

Watzke begrüßt das Hygiene- und Zuschauerkonzept in Leipzig, wonach der Ligarivale RB von Mitte September an wieder vor einer größeren Zuschauerzahl spielen darf. Das dortige Gesundheitsamt hatte für den Bundesliga-Auftakt am 20. September gegen den FSV Mainz 05 bis zu 8500 Zuschauer in der Leipziger Arena genehmigt. "Das ist ein mutiger, aber gleichzeitig ein sehr besonnener Schritt", sagte Watzke der WAZ am Dienstag.

Der BVB-Chef erhofft sich von Vorgehen des Leipziger eine positive Signalwirkung für andere Gesundheitsämter, wobei das Corona-Infektionsgeschehen in den verschiedenen Regionen der Republik sehr unterschiedlich ist. Leipzig habe dadurch zum Start der neuen Saison "einen kleinen Wettbewerbsvorteil. Aber den muss man in Kauf nehmen, wenn man möchte, dass sich - immer auf Basis des jeweiligen Infektionsgeschehens und eines durchdachten, verantwortungsbewussten Konzeptes - etwas bewegt."

Watzke glaubt, dass bei rund 8000 Fans "in so einem großen Stadion wie in Leipzig unter freiem Himmel" das Ansteckungsrisiko "sehr gering" sei. Für die Heimspiele des BVB im mehr als 80 000 Fans fassenden Dortmunder Stadion würde sich Watzke auch eine Teilzulassung von Zuschauern wünschen. Aber: "Das liegt nicht in unserer Hand. Dazu müsste zunächst ein entsprechendes Signal der Landesregierung kommen. Selbst wenn das örtliche Gesundheitsamt zuständig ist, kann man solche Entscheidungen ja nicht gegen die Landesregierung fällen."

Der Wolfsburger Sport-Geschäftsführer Jörg Schmadtke hingegen warnte vor Wettbewerbsverzerrungen. "Es ist schon ein Unterschied, ob ein Verein 10.000 oder 15.000 Zuschauer im Stadion hat und andere Klubs 500. Dann ist eine Wettbewerbsgleichheit nicht mehr so gegeben", sagte Schmadtke dem Sportbuzzer. Daher sei es wichtig, "darüber mit der DFL im Verbund" zu sprechen: "Wir reden immer davon, dass der Wettbewerb geschützt werden muss."

(RBlive/sid/dpa)