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„Bin noch nicht bereit für Leipzig” Gvardiol will bis Saisonende in Zagreb bleiben

Möchte vor seinem Wechsel erst noch weiter europäische Geschichte mit Zagreb schreiben: Josko Gvardiol.

Möchte vor seinem Wechsel erst noch weiter europäische Geschichte mit Zagreb schreiben: Josko Gvardiol.

Josko Gvardiol ist derzeit aus der Mannschaft von Dinamo Zagreb nicht mehr wegzudenken. 17 Saisonspiele absolvierte der 18-Jährige als Innen- und Linksverteidiger beim kroatischen Meister. In der Europa League zog das Team ohne Niederlage ins Sechzehntel-Finale ein, wo Zagreb nun gegen FK Krasnodar ranmuss.

Josko Gvardiol: „Würde gern noch ein halbes Jahr für Dinamo spielen”

Mindestens zwei internationale Spiele, die Gvardiol gern noch mit seinem Heimatklub erleben würde. Dass er 2021 zu RB Leipzig wechselt, ist bereits unterschrieben. Doch das europaweit begehrte Abwehrtalent würde mit dem Schritt gern noch bis zum Sommer warten. „Ehrlich gesagt bin ich noch nicht bereit für Leipzig. Ich würde gerne noch ein halbes Jahr für Dinamo spielen, weil wir gerade sehr gut”, sagte er dem kroatischen Portal Index. Natürlich würde er gehen, wenn RB ihn bereits jetzt brauche, schob er pflichtschuldig hinterher, betonte aber mit Blick auf die Europapokal-Erfolge mit Zagreb: „Ich möchte, dass wir diese europäische Geschichte auf schöne Weise gemeinsam beenden."

Wegen der personellen Abwehrprobleme und angesichts der schnellen Entwicklung des baldigen Neuzugangs überlegte Rasenballsport, ob der Klub Gvardiol schon in der Winter-Transferphase loseisen könne:

Zwar hat auch Gvardiol bemerkt, dass er binnen kurzer Zeit mehrere Entwicklungsschritte auf einmal genommen hat. „Ich bin sehr zufrieden mit meinem Spiel, vor allem, weil ich nicht nur auf meiner Position, sondern auch auf der des Linksverteidigers gespielt habe”, bilanzierte er. „Aber ich könnte in einigen Situationen noch ein wenig an Fitness und Konzentration arbeiten.”

Gvardiol: „Wettbewerb bei RB Leipzig unwahrscheinlich hart”

Gvardiol ist ganz gut darüber infomiert, was ihn bei RB und in der Bundesliga erwartet. Zum einen sind die RB-Verantwortlichen im Austausch mit seinem Berater und Zagrebs leitenden Angestellten. Zum anderen hat Gvardiol auch einen direkten Draht ins Team von RB. Sein Ex-Teamkollege Dani Olmo wechselte vor einem Jahr ebenfalls aus Zagreb nach Leipzig. „Ich spreche gelegentlich mit Olmo. Hier und da gibt er mir einige Ratschläge, er sagte mir, ich solle mich sehr gut auf das vorbereiten, was mich erwartet, wenn ich komme”, berichtete Gvardiol. In Leipzig sei es „nicht einfach, der Wettbewerb ist unwahrscheinlich hart, weil die Mannschaft voller guter Spieler ist”, weiß der Youngster.

Der vor allem angesichts seiner jungen Jahre bullige und zugleich bewegliche Abwehrmann mit ähnlichen Anlagen wie Dayot Upamecano, den er beerben soll, war unter anderem auch von Leeds United umworben worden. Der Premier-League-Aufsteiger habe ihm auch ein „sehr, sehr gutes” Angebot gemacht. „Aber es wurde entschieden, dass Leipzig eine bessere Option für die Entwicklung junger Spieler ist”, sagte Gvardiol.

Druck, dass RB 16 Millionen Euro plus Boni für ihn hinlegen wird, spürt er aktuell nicht. „Druck war es für mich, als ich mich diesen Sommer mit dem Transfer befasst habe. Nachdem ich entschieden hatte, beschäftige ich mich nicht mehr mit Geschichten oder dem, was geschrieben steht”, sagte Gvardiol gelassen. (RBlive/ukr)