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Dani Olmo oberste Priorität FC Barcelona plant Wintertransfer von RB Leipzig als Ersatz für Agüero

Kun Agüero fehlt dem FC Barcelona länger, der sich intensiv mit Dani Olmo befasst.

Kun Agüero fehlt dem FC Barcelona länger, der sich intensiv mit Dani Olmo befasst.

Der FC Barcelona erwägt nach Medienberichten ungeachtet seiner großen finanziellen Probleme die Verpflichtung von RB-Leipzig-Profi Dani Olmo. Der katalanische Verein wolle den 23 Jahren alten spanischen Fußball-Nationalspieler in der Winter- Transferperiode als Ersatz für Stürmerstar Sergio „Kun“ Agüero holen, berichteten „AS“ und andere Fachblätter am Mittwoch unter Berufung auf den Club von Nationaltorwart Marc-André ter Stegen.

Agüero fällt aus und erhöht den Druck

Der Argentinier Agüero (33) fällt wegen Herzproblemen mindestens bis Ende Januar und möglicherweise auch deutlich länger aus. Olmo sei mit Abstand die erste Option von Barça, hieß es. Falls es aber mit dem Profi von RB Leipzig nicht klappen sollte, sei auch Stürmer Raheem Sterling (26) von Manchester City im Gespräch. Der finanziell und sportlich angeschlagene spanische Top-Club wolle auf jeden Fall einen Spitzenmann holen und keine halben Sachen mehr machen. In der jüngeren Vergangenheit sei mit „Notlösungen“ wie Kevin-Prince Boateng, Martin Braithwaite oder zuletzt Luuk De Jong wenig Erfolg erzielt worden.

Barca trotz Schulden mit "finanziellem Polster"

Doch kann sich der Club, der Schulden in Höhe von 1,35 Milliarden Euro hat und deshalb im Sommer Stars wie Lionel Messi (zu Paris Saint-Germain) oder Antoine Griezmann (Atlético Madrid) ziehen lassen musste, einen teuren Nationalspieler wie Olmo oder Sterling leisten? „AS“ erinnert daran, dass der für Finanzen zuständige Vizepräsident von Barça, Eduard Romeu, jüngst versichert hatte, man habe ein „finanzielles Polster“. Das im Saison-Etat vorgesehene Ausgabenlimit für Gehälter sei noch nicht erreicht worden.

Xavi hält viel von Olmo

Klubikone Xavi, der wohl bald auf dem Trainerstuhl in Barcelona sitzen wird, gilt als großer Fan von Olmo. Doch da ist der 41-Jährige nicht allein. „Er ist ein sehr wichtiger Spieler für uns“, schwärmt Jesse Marsch: „Er ist ein super Typ und ein überragendes Talent.“ Momentan ist er noch verletzt. „Wir haben ihn vielleicht zu viel spielen lassen und ihn so einem höheren Verletzungsrisiko ausgesetzt“, gestand Marsch im Anschluss.

Marsch hofft auf Comeback

Aus der anvisierten Ausfallzeit von zwei Wochen wurde mehr als ein Monat, erst am vergangenen Donnerstag kehrte Olmo ins Mannschaftstraining zurück. „Wir müssen jetzt wieder in einen Rhythmus mit ihm kommen“, sagte Marsch vor dem Spiel am vergangenen Samstag gegen Eintracht Frankfurt. Er hat Olmo in seinem System als festen Leistungsträger eingeplant: „Dani hat ein gutes Gefühl für Kombinationen, für richtige Pässe, im Umschalten und im Spielaufbau. Und er kann Ruhe auf den Platz bringen.“

(dpa/sid)