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Rangnick: Lookman „unwahrscheinlich” – Dritter Transfer nicht „auf Teufel komm raus”

Ademola Lookman im Duell gegen Liverpools Georgina Wijnaldum

Ademola Lookman im Duell gegen Liverpools Georgina Wijnaldum
Copyright: imago/Sportimage

Ralf Rangnick macht sich wenig Hoffnungen, dass ein Wechsel des Ex-Leihspielers Ademola Lookman zu RB Leipzig in diesem Winter zustandekommt. Auch über einen möglichen dritten Transfer äußerte sich der Trainer und Sportdirektor. Von Ullrich Kroemer.

Ralf Rangnick ist noch immer sehr gut über Ademola Lookman informiert. RB Leipzigs Trainer und Sportdirektor wusste aus dem Stegreif, dass der dribbelstarke Brite am Mittwochabend sein erstes Spiel von Beginn an für den FC Everton in dieser Saison gemacht hat. Ein 1:1 gegen Newcastle United; Lookman kam als Rechtsaußen zum Einsatz. Bislang hatte der britische U-Nationalspieler nur Kurzeinsätze bestritten.

Rangnick über Lookman: „Sehr unwahrscheinlich, dass das realisierbar ist”

Dass der in der Vorsaison ausgeliehene Wunschspieler nun bei den „Toffees” besser in Tritt kommt, erhöht die Chancen für RB Leipzig nicht, den beidfüßigen Offensivspieler zu verpflichten. Daher sagte Rangnick: „Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass das in der Winterpause zu einigermaßen darstellbaren Bedingungen realisierbar wäre.” Der 60-Jährige fügte hinzu: „Ich glaube nicht, dass Everton ihn abgibt, wenn er jetzt von Beginn an gespielt hat. Und auch aus seiner Sicht stellt sich die Frage, ob er das noch immer unter allen Umständen machen möchte.” Im vergangenen Sommer hatte Lookman unbedingt nach Leipzig zurückkehren wollen. Nun aber betonte Rangnick: „Wir werden in der Winterpause keine großen Energien auf Personalien verschwenden, die eher unwahrscheinlich sind.” Immerhin: Rangnick legte den Transfer nur im Winter zu den Akten. Von kommendem Sommer sprach er nicht.

Möglicher dritter Transfer hängt von Euro League, Forsberg und Perspektive ab

Ob neben Tyler Adams und dem als zweiten Neuzugang erwarteten Amadou Haidara überhaupt noch ein dritter Spieler kommen soll, stellte Rangnick wegen des drohenden Europa-League-Ausscheidens infrage. „Es macht nur Sinn in der Winterpause einen dritten Spieler zu verpflichten, wenn der uns nachhaltig weiterbringt und den wir auch im Sommer hätten holen wollen. Dann kann man darüber nachdenken”, so Rangnick.

Doch das hänge einerseits davon ab, ob RBL weiterhin im Europapokal gefragt ist. „Was passiert in der Euro League: Sind wir nächstes Jahr dabei oder nicht”, fragte Rangnick. Zudem hänge eine mögliche Transferaktivität auch davon ab, ob Emil Forsberg in der Rückrunde wieder fit ist – als interner Neuzugang sozusagen. „Wenn berechtigte Hoffnungen bestehen, sehe ich nicht unbedingt die Notwendigkeit, dass wir im Januar auf Teufel komm raus was machen”, sagte Rangnick.

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