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RB zögert bei Schick-Transfer Tottenham und Everton bieten mit

Für Julian Nagelsmann ist Patrik Schick ein Wunschspieler.

Für Julian Nagelsmann ist Patrik Schick ein Wunschspieler.

Bekommt RB Leipzig Konkurrenz beim Tauziehen um einen permanenten Wechsel von Patrik Schick an den Cottaweg? Bis dato ist der Tscheche, der bis 2022 Vertrag mit der AS Roma hat, nur auf Leihbasis beim Tabellendritten. Eine exklusive Kaufoption über kolportierte 29 Millionen Euro hat RB am 15. Juni verstreichen lassen.

Ancelotti und Mourinho interessiert

Damit ist Schick für alle handelbar auf dem Markt. Rom hat bereits angedeutet, beim Preis nicht nachgeben zu wollen. Kaufkräftige Interessenetn wittern deshalb ihre Chancen. Wie zahlreiche englische Medien berichten sollen darunter die Tottenham Hotspur von Trainer José Mourinho sein und der FC Everton mit dem dreifachen Champions-League-Sieger Carlo Ancelotti.

RB Leipzig will Schick (und auch Leihspieler Angeliño) aber unbedingt halten, nur nicht um jeden Preis. Über die Umstände eines möglichen Wechsels seines "absoluten Wunschspielers" Schick sprach Julian Nagelsmann auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf.

Mit zehn Toren in 20 Spielen ist der Tscheche der erfolgreichste Stürmer hinter Timo Werner und hat sich trotz Startschwierigkeiten einen festen Platz bei RB erspielt. Probleme hatte er zu Beginn, weil ihn Sprunggelenksprobleme bremsten und er erst am Deadline Day kam. Da war die Vorbereitung bereits absolviert und die ersten drei Spieltage Geschichte. Nagelsmann lässt keinen Zweifel daran, dass er dem Stürmer von der AS Roma eine wichtige Rolle in Zukunft zuschreibt, sofern er das auch darf.

"Können nicht mit Geld um uns werfen"

Denn sein Klub bekäme 29 Millionen Euro Ablöse per Auststiegsklausel, die RB aber nicht bedienen will. Oder kann, wie es der RB-Coach formuliert."Natürlich gibt es diese Ausstiegsklausel. Aber auch wir haben mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie zu kämpfen und können nicht mit Geld um uns werfen", so Nagelsmann. Dafür hat er auch Verständnis. Er marschiere nicht ständig zu Markus Krösche ins Büro und stehe vor der Kündigung, wenn er seine Ideen nicht umgesetzt bekommt. "Ich will, dass es in einem wirtschaftlich vernünftigen Rahmen stattfindet."

Leihe für Nagelsmann okay, aber unwahrscheinlich

Im Gespräch war zuletzt auch, dass man aufgrund der Situation eine weitere Leihe forciert. Für Nagelsmann ein durchaus denkbares Modell, nicht aber unbedingt für den abgebenden Verein. "Weil sie nicht viel davon haben, außer dass wir einen Spieler weiterentwickeln. Wenn der Verein ihn abgeben will, wird er ihn nicht nochmal verleihen", sagte er über Schick und auch den Spanier Angeliño, der ebenfalls vor der Rückkehr zu Manchester City steht, wenn RB die Klausel nicht bedient.

In keinem Fall habe die Hängepartie aber mit fehlendem Vertrauen in die Spieler zu tun. "Man sieht es ja jede Woche, dass sie extrem viel Spielzeit sammeln." Auf Fragen nach den Transfers der beiden antworte er kühl, aber nicht aus mangelndem Interesse, "sondern weil ich Realist bin."

Kommt RB zur Einigung mit AS Rom?

Nach so vielen Beteuerungen aller Verantwortlichen wäre es eine 180-Grad-Wende, sollte RB doch noch zu einem Kauf kommen, bei dem Rom nicht auf viel Geld verzichtet. Wahrscheinlich ist wohl, dass die Italiener doch großzügiger nachgeben oder sich die Parteien auf ein kreatives Modell mit zahlreichen Bonusvereinbarungen und Weiterverkaufsrechten einigen. 

Der Stammverein des Tschechen steht überdies wohl zum Verkauf. Eigentümer James Pallotta will die Roma, bei der er 2011 einstieg, an einen neuen Besitzer abgeben. 

(RBlive/msc)