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Sky-Gerücht RB Leipzig angeblich an Nationalspieler Matthias Ginter interessiert

Vielleicht ja schon eine Annäherung an RB: Ginter (r.) beim Paartanz mit Dani Olmo

Vielleicht ja schon eine Annäherung an RB: Ginter (r.) beim Paartanz mit Dani Olmo

RB Leipzig soll sich mit einem Kauf von Matthias Ginter beschäftigen. Das gerüchtelt Sky Sport, ohne eine Quelle zu benennen. Geht es nach dem Bezahlsender, ist am Weltmeister von 2014 aber auch Bayer Leverkusen interessiert.

Primtime seiner Karriere

Fakt ist: Ginters Vertrag läuft 2022 aus. Fakt ist auch: Ginter spielt mit der Borussia aus Mönchengladbach kommende Saison nicht mal Conference League, demzufolge überhaupt nicht international. Und: Ginter ist gestandener Nationalspieler in der Primetime seiner Karriere.

Nur Spiele gegen Köln, Mainz, RB oder die Bayern dürften dem Innenverteidiger deshalb zu wenig sein. Damit ist ein Wechsel bereits in diesem Sommer naheliegend. Bayer ist freilich keine spannende Adresse, denn der Werksklub spielt nächste Saison auch nur Europa League. RB Leipzig hingegen würde schon viel besser in Ginters Karriereschema passen.

Nur: Wollen die Sachsen überhaupt? Ginter fällt mit seinen 27 Jahren eindeutig aus dem Transferraster, das immer noch hauptsächlich Spieler unter 23 als potenzielle Neuzugänge erfasst. Und Ginter hat einen Marktwert von 30 Millionen Euro.

Ginter und das RB-Geschäftsmodell

Da kann man leicht fünf weitere draufrechnen, um eine Vorstellung von einer möglichen Transfersumme zu bekommen. Plus einem Gehalt, das mit vielleicht fünf Millionen Euro Unruhe in der Kabine stiften könnte. Siehe Alexander Sörloth, der vergangene Saison für 20 Millionen Euro aus Trabzon kam, ein ebensolches Jahressalär bezieht, und weitgehend auf der Bank sitzt.

Kaum vorstellbar also, dass RB derart viel Geld aufbringt, um seine Innenverteidigung so prominent zu verstärken, wo sie mit Willi Orban, Lukas Klostermann, Mohamed Simakan und Josko Gvardiol beileibe nicht schlecht aufgestellt sind.

Allerdings, 2017 ist Ginter schonmal ein Thema am Cottaweg gewesen. Damals war er noch Verteidiger bei Borussia Dortmund und entschied sich für einen Wechsel zu den "Fohlen", obwohl RB auch zu deisem Zeitpunkt Champions League spielte. Wie es hieß, habe sich Ginter seinerzeit nicht mit dem Geschäftsmodell des Klubs aus Leipzig anfreunden können. Doch wie heißt es im Fußball so schön? Man weiß nie, was passiert, bis es passiert ist. (RBlive/hen)