Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Sie sind offline und sehen daher eventuell veraltete Nachrichten.

Sie sind offline, bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung.

Daten konnten nicht für Offline-Nutzung gespeichert werden.

Daten wurden für Offline-Nutzung gespeichert.

Die von Ihnen aufgerufene Adressse ist leider nicht (mehr) verfügbar. Wir haben Sie daher auf unsere Homepage umgeleitet.

Eine neue Version von RBLive steht zur Verfügung:  ↻ Aktualisieren

Dringender Bedarf, Wunschspieler "unbezahlbar" Muss Nagelsmann auf Qualität verzichten?

Julian Nagelsmann hat für RB Leipzig noch Spieler auf dem Zettel, aber wenig Spielraum für viele Transfers.

Julian Nagelsmann hat für RB Leipzig noch Spieler auf dem Zettel, aber wenig Spielraum für viele Transfers.

Seit Wochen ist bei RB Leipzig auf dem Transfermarkt nichts mehr passiert, weil die Corona-Krise Markus Krösche den Spielraum für die zahlreichen Wünsche seines Cheftrainers Julian Nagelsmann nahm. Der äußerte sich am Rande eines öffentlichen Trainings am Freitag zu den dringend benötigten Personalien.

Nagelsmann braucht mehr als Angeliño und Schick

Die Not ist nach wie vor nicht unbedeutend, machte er erneut klar. "Klar, dass wir was machen müssen. Auch wenn wir noch einen Stürmer finden und Angeliño halten können, von der Quantität ist der Kader für die Belastung nicht ausgelegt", verdeutlichte er. Sorgen machen ihm an dieser die Langzeitverletzten Ibrahima Konaté und Willi Orban, deren Start in die neue Saison er noch nicht völlig unbelastet entgegen schaut. Auch Emil Forsberg, Kevin Kampl, Konrad Laimer, Benjamin Henrichs seien immer mal wieder angeschlagen und brauchten Zeit, die ein dünner Kader nicht hergebe.

Der Markt kommt nicht in Schwung

Auf den aktuellen Baustellen tut sich im Grunde nicht viel, nach wie vor ist er bei Angeliño am optimistischsten. "Wir brauchen ihn unbedingt, die Position ist nicht so richtig besetzt im europäischen Markt. Am Ende des Tages ist er auch kein Schnäppchen, aber er war ein bedeutender Faktor in der Rückrunde, wir wollen ihn halten", so Nagelsmann. Offensiv sei es noch schwieriger, weswegen in den letzten Tagen immer neue Namen kursierten. "Der Stürmermarkt kommt nicht in Schwung, es passiert extrem wenig. Nicht bei den großen Klubs, demnach auch nicht bei den kleineren." Keine gute Situation, wenn man die Herausforderung bedenkt, 56 Scorerpunkte ersetzen zu müssen.

Leihspieler die wahrscheinlichste Option

Auf den Linksverteidiger und den Mittelstürmer beschränkt ist Nagelsmann freilich nicht. "Wir sind grundsätzlich überall auf der Suche", erklärt der ausgewiesene Freund von polypotenten Spielertypen. Ein klares Profil empfindet er als Einschränkung auf dem Transfermarkt. "Ein schneller Außenspieler würde uns gut tun", so Nagelsmann, die Aussichten auf einen Kauf tendieren aber gegen Null, ein Leihspieler soll her.

Adams und Haidara fehlt nur das Kopfballspiel

Ein Box-to-Box-Spieler, wie ihn sich der RB-Coach schon vor Wochen gewünscht hat, sei aktuell "unbezahlbar", eröffnet er. "Wenn einer dieses Profil hat, geht er nicht zu uns, sondern zu einem ganz großen europäischen Klub." Immerhin sieht Nagelsmann in Tyler Adams und Amadou Haidara zwei in seiner Auswahl, die die Rolle grundsätzlich verkörpern können. Nur im Kopfballspiel fehlt es den beiden, weswegen auch der Verlust von Patrik Schick umso schwerer wiegt. Poulsen und Halstenberg ragten da noch heraus, bei Standards hatte sich die fehlende Lufthoheit oft genug als Schwäche erwiesen. "Wir haben genug Spieler, die sich drumherum wohl fühlen, nicht allzu viele mittendrin." Mit Blick auf die Finanzen fügte der RB-Coach aber auch hinzu, müsse er vielleicht auch auf "etwas Qualität verzichten".

(RBlive/msc)