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"Brauchen die Fans am Rand" Benjamin Henrichs ist dankbar für deutsche Verhältnisse 

Für RB konnte Henrichs sieben Minuten gegen Nürnberg absolvieren.

Für RB konnte Henrichs sieben Minuten gegen Nürnberg absolvieren.

Beim 3:0 von RB Leipzig gegen den FC Nürnberg bekam Benjamin kurz vor Ende der Partie seine ersten Minuten für seinen neuen Verein. Vorab hatte er gegenüber Bundesliga.com erklärt, was er in Leipzig sucht und warüber sich die Bundesliga glücklich schätzen sollte.

Nach BVB-Spiel kam der Anruf von Löw

Nach zwei Jahren in einem fremden Land bei der AS Monaco machte Henrichs sich auf den Rückweg nach Deutschland, um wieder sportlich mehr Bedeutung zu erfahren. Sicher auch, um sich bei Jogi Löw anzubieten, der ihn damals nach einem Spiel gegen Borussia Dortmund zum ersten Mal anrief. "Ich habe erst rechter, dann linker Verteidiger gespielt und das war vielleicht mein bestes Spiel", erinnert sich Henrichs. Der Hauptgrund für seinen Wechsel war, dass er zeigen will, seine Qualitäten nicht eingebüßt zu haben. "Ich kenne die Liga und muss mich nicht gewöhnen, da ist Leipzig ein guter nächster Schritt." Zumal er sich unter Chefcoach Nagelsmann unbedingt noch weiterentwickeln will. "Man sieht es bei jeder seiner Mannschaften: Sie verbessern sich. Das will ich auch unter ihm."

Kein Testspiel in der kurzen Pause

Henrichs geht davon aus, dass die kommende Spielzeit daher nicht weniger erfolgreich wird. Dem Herbstmeistertitel der letzten Spielzeit dürfte in dieser wieder eine gute Platzierung folgen. "Besonders in der Bundesliga werden wir wieder liefern können", ist er sicher, obwohl die Vorbereitung nicht einfach war. Die Pause war kurz und ohne Testspiel gegen einen externen Gegner, wovon sein Trainer ohnehin kein Freund ist. "Es ist auch schwer, momentan ein Team zu finden, gegen das man ein Freundschaftsspiel machen kann. Wir haben dafür gegen die Jugendmannschaft gespielt", verrät Henrichs.

Rückkehr nach 15 Jahren Ausbildung bei Bayer

Schon am zweiten Spieltag wird er in seine alte Heimat reisen. Dann gastiert RB in Leverkusen. Kann er dort in besonderer Rolle wirken? "Um ehrlich zu sein, ich habe keine Ahnung, wie Leverkusen als Gegner ist. Aber ich habe dort viele Freunde und trotz neuem Trainer sind viele alte Gesichter dabei. Da freue ich mich natürlich, sie zu sehen." Jonathan Tah, Leon Bailey, Karim Bellarabi gehören heute noch zu seinen engen Kontakten. Deswegen weiß er auch nicht, ob er im Falle eines eigenen Torerfolgs in Jubelarien ausbrechen würde. "Ich habe keine Ahnung. Dazu habe ich Leverkusen nach 15 Jahren zu viel zu verdanken." 

Henrichs freut sich über viele Fans

Noch einen Unterschied zum Ausland findet Henrichs dann auch bei den Fans in der Bundesliga und zeigt sich darüber sehr dankbar. "Wir können uns in Deutschland glücklich schätzen, dass die Vereine so große Fanszenen haben, die die Mannschaften unterstützen." Das hatten auch RB-Fans schon mitbekommen, die im ersten jahr in der Champions League nach Monaco reisten. Im Fürstentum interessierte die Königsklasse herzlich wenig Monegassen. Für RB ist es wichtig, dass wieder Fans kommen dürfen. "Wir sind froh, dass wir spielen können, aber wir brauchen die Fans am Rand."

(RBlive/msc)