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"Coach, ich muss mal weg!" Ex-RBler Matheus Cunha wird während Berliner Derby Papa

Wurde am Freitag Papa: Ex-RB-Profi Matheus Cunha

Wurde am Freitag Papa: Ex-RB-Profi Matheus Cunha

Matheus Cunha ist Papa geworden. Und das während des Derbys seines neuen Klubs Hertha BSC Freitagabend gegen Union Berlin. Kurz nach seiner Auswechslung in der zweiten Halbzeit kam der frühere Profi von RB Leipzig zu Bruno Labbadia. Er müsse mal dringend weg, sagte der Brasilianer zu seinem Trainer.

Labbadia-Prämie vor Cunhas Frau

Aus gutem Grund: Der Weg führte den 20-Jährigen aus dem Olympiastadion auf direktem Weg ins Krankenhaus. Rechtzeitig schaffte es der Offensiv-Spieler noch zur Geburt seines Sohnes Levi Nogueira da Cunha.

Das Timing freute auch Labbadia. Der Coach berichtete einen Tag später von seinen etwas ungewöhnlichen Motivationskünsten für Cunhas Frau, mit der Geburt noch bis nach dem Derby gegen den 1. FC Union Berlin (4:0) zu warten. Geburtstermin sei nämlich schon rund um das Auswärtsspiel bei 1899 Hoffenheim (3:0) in der Vorwoche gewesen. Er versprach ihr eine Labbadia-Verzugsprämie.

Wie genau die aussehe, wollte der Coach nicht verraten. "Die bekommt die Familie von mir", sagte der 54-Jährige. Cunha hatte sowohl gegen Hoffenheim als auch gegen Union ein Tor erzielt und somit Anteil am sportlichen Aufschwung der Hertha. Am Mittwoch steht das Spiel bei seinem Ex-Klub in Leipzig an. Labbadia wird den jungen Vater nicht überreden müssen, dabei zu sein.

Cunha war von Juli 2018 bis diesen Winter Spieler von RB. Er kam vom FC Sion (Schweiz), konnte sich aber gegen Stürmer wie Timo Werner oder Yussuf Poulsen nie nachhaltig durchsetzen. Er brachte es dennoch auf 52 Spiele für die "Roten Bullen", neun Tore und drei Vorlagen. (RBlive/dpa/mhe)