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Dominik Kaiser: „Klar bin ich nicht glücklich“

Der ehemalige RB-Kapitän Dominik Kaiser.

Der ehemalige RB-Kapitän Dominik Kaiser.

Dominik Kaiser hat sich erstmals zu der für ihn ungewöhnlichen Rolle als Bankspieler geäußert. Der Kapitän von RB Leipzig war bis vor wenigen Wochen Stammspieler beim Aufsteiger, muss nun aber erstmals in viereinhalb Jahren erfahren, wie es ist, Reservespieler zu sein. Trainer Ralph Hasenhüttl vertrau aktuell anderen Spielern auf Kaisers Position. Vor allem am starken Marcel Sabitzer kommt der 28-Jährige gerade nicht vorbei. Kaiser sagte in einem Interview mit der Mitteldeutschen Zeitung: „Natürlich bin ich nicht glücklich über die Situation.“

Kaiser lässt seinen Frust über die letzten drei Partien, in denen er jeweils nur eingewechselt wurde, aber nicht zu groß werden. Der Kapitän, der seit der 3. Liga bei den Sachsen ist, stellt das Team über seine Befindlichkeiten. Kaiser sagt: „Letztlich steht der Teamerfolg über allem. Wir haben nun einmal diesen ausgeglichenen Kader, und es ist wichtig, dass wir so breit aufgestellt sind. Das macht uns als Mannschaft stärker.“

Kaiser bestritt neun von zehn Spielen

RB Leipzig ist mit sieben Siege und drei Unentschieden in die erste Bundesligasaison der Vereinsgeschichte gestartet und momentan Zweiter punktgleich mit dem FC Bayern, der die bessere Tordifferenz hat. Kaiser ist darüber glücklicher, als über seine aktuelle Situation, zumal sie ihn so sehr angeblich gar nicht frustriert. „Sicher ist es für mich Neuland, weil ich seit viereinhalb Jahren in so gut wie jeder Partie von Beginn an gespielt habe. Und natürlich bin auch ich nicht glücklich darüber. Aber ich bin nicht unzufrieden damit, wie es für mich persönlich läuft. Ich bin schließlich nicht komplett außen vor, habe neun von zehn Spielen bestritten.“

Vertrag bis 2018

Kaiser rechnet auch damit, künftig wieder auf seine Einsatzzeiten zu kommen. Von einem Stammplatz aber spricht er gerade nicht. „Ich bin überzeugt, dass ich die Qualität habe, mich auch in diesem Kader so zu positionieren und durchzusetzen, dass ich meine Spielanteile bekomme.“

Der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler hat noch bis 2018 Vertrag. Erfüllt er den, wenn er weiter nur Reservist ist? Kaiser sagt: „Ich fühle mich hier im Verein richtig gut aufgehoben und megawohl. Gedanken darüber, was geschieht, wenn ich die nächsten drei Monate auch nur auf der Bank sitze, mache ich mir nicht.“

Das ganze Interview mit der MZ finden Sie hier: http://www.mz-web.de/sport/fussball/rb-leipzig/rb-leipzig-kapitaen-dominik-kaiser-ueber-seine-neue-rolle-als-ersatzspieler-25079366