Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Emil Forsberg: „Fußballkarriere der Beginn meines Lebens“

Emil Forsberg beim Besuch in Schweden.

Emil Forsberg beim Besuch in Schweden.

Bei RB Leipzig ist Emil Forsberg dabei, wieder an alte Leistungen anzuknüpfen. Im Vereinsmagazin blickt er zurück auf seinen Karriereweg.

Erstkontakt zu GIF Sundsvall mit Vater Leif

An die früheste Begegnung mit dem Männerfußball kann er sich kaum erinnern. Vater Leif nahm ihn mit zum Training der ersten Mannschaft von GIF Sundsvall, seinem ersten Club, aber der kleine Emil machte häufiger „ein Nickerchen am Spielfeldrand“. Sein Vater ist in Sundsvall eine lebende Legende, schoss fast 200 Tore in 500 Pflichtspielen und hat als besondere Ehrung ein übergroßes Trikot mit seiner Rückennummer ins Stadion gehängt bekommen. Dabei folgte auch er auf seinen Vater Lennart, der mittlerweile 90 Jahre alt ist.

Emil ist der erfolgreichste Forsberg

Alle drei Forsbergs haben es in die Wall of Fame am Stadion geschafft. Aktuell setzt der jüngste alles daran, auch der erfolgreichste zu werden. Mit 17 Jahren debütierte er in der Profimannschaft, führte die Mannschaft 2011 zum Aufstieg in die erste Liga. Am Anfang war der Druck durch die berühmte Familie allerdings riesig. „Man konnte erahnen, dass Emil ein guter wird. Aber viele waren skeptisch, weil er klein und schmächtig war“, so Urban Hagblom, der Sportdirektor. Dann packte er es doch, schoss in einer Saison für Sundsvall 25 Tore und lieferte 12 Assists.

Rückkehr zur Not mit 50 Jahren

Jahre, nachdem Leif Forsberg seinen Sohn mit zum Training brachte, ist man nun im Verein mächtig stolz, dass der sich zu einem Bundesligastar entwickelt hat. „Die ganze Region fiebert mit, wenn er spielt“, sagt Hagblom. Als Emil Forsberg bei seinem Besuch in der Heimat das alte Stadion besichtigt, hält er inne. „Das ist ein ganz besonderer Ort. Der Anfang meiner Karriere und irgendwie auch meines Lebens.“ Denn Fußball der beherrscht heute jeden Tag der Woche, selbst wenn er mal die Heimat besucht. Und irgendwann will er auch nochmal das Trikot seines alten Clubs überstreifen. Und sei es nur für zwei Spiele, denn dann macht er die Hundert voll. „Wer 100 Spiele gemacht hat, bekommt eine Dauerkarte, deswegen ist Emil etwas neidisch“, scherzt sein Vater.