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RB LeipzigEmil Forsberg: „Wenn die Leute mich als Topstar sehen, habe ich nichts dagegen.“

15.01.2018, 13:12
Emil Forsberg fährt mit Schweden zur WM 2018 und trifft dort auf Deutschland.
Emil Forsberg fährt mit Schweden zur WM 2018 und trifft dort auf Deutschland. Imago

Emil Forsberg würde sich freuen, wenn Zlatan Ibrahimovic für die WM in Russland in das Team Schwedens zurückkehrt. Das erklärt er im Interview mit dem Kicker (Print). Schweden ist einer der Gruppengegner von Deutschland.

Forsberg habe sich „mit Zlatan immer sehr wohlgefühlt“. Ohne ihn gehe es auch darum, dass andere Spieler mehr Verantwortung übernehmen müssen. „Ich freue mich aber, mehr Verantwortung zu übernehmen“, sieht der Mittelfeldmann von RB Leipzig es aber positiv. „Ich soll das ja auch.“

Emil Forsberg zwischen Superstar und ruhigem Typ

In Abwesenheit von Zlatan Ibrahimovic ist Emil Forsberg das Gesicht der schwedischen Offensive und damit für die Öffentlichkeit auch in der Rolle des Stars. „Wenn die Leute mich als Topstar sehen, habe ich nichts dagegen“, gibt sich Forsberg diesbezüglich entspannt. „Ich versuche vor allem, auf dem Platz meine Leistung sprechen zu lassen. Außerhalb des Platzes bin ich ein ganz ruhiger Typ.“

Für Schweden sieht Emil Forsberg Richtung WM eine ähnliche Aufgabe wie für RB Leipzig. „Wir müssen mehr Ruhe ins Spiel mit dem Ball bringen. Das ist wichtig für uns, vor allem gegen Deutschland. Der Gegner wird viel Ballbesitz haben, und wenn wir den Ball bekommen, müssen wir Lösungen finden und ihn länger behalten, als es zuletzt zum Teil der Fall war. So wie in Leipzig – das geht, man muss daran glauben.“

Emil Forsberg ohne Verkrampfung ins WM-Achtelfinale?

Auch Timo Werner wird man wahrscheinlich im Spiel gegen Deutschland auf schwedischer Seite unter Kontrolle bringen müssen. Gerade die Geschwindigkeit werde für die schwedischen Innenverteidiger schwer zu verteidigen sein. „Aber ich werde ihnen ein paar geheime Tipps geben“, will er den Mannschaftskollegen zur Seite springen.

Für die WM gibt Emil Forsberg das Ziel Achtelfinale aus. Dabei wolle er dem Team „so gut wie möglich helfen, natürlich wäre es schön, ein paar Tore zu schießen und Vorlagen zu geben.“ Bei der EM 2016 sei er noch „etwas verkrampft“ gewesen. „Ich hatte das Gefühl, dass ich unbedingt alles zeigen muss. Jetzt gehe ich entspannter und selbstsicherer zur WM – ich weiß jetzt, worauf es ankommt.“