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Fifa-Urteil im Fall Augustin RB erwartet Entscheidung Anfang Juni

Konnte sich auch in Leeds nicht durchsetzen: Jean-Kévin Augustin (r.)

Konnte sich auch in Leeds nicht durchsetzen: Jean-Kévin Augustin (r.)

RB Leipzig wartet weiterhin auf eine Entscheidung des Weltfußballverbandes in Sachen Jean-Kévin Augustin. Der Bundesligist geht aber laut dem kaufmännischen Leiter Sport, Florian Scholz, davon aus, diese zeitnah zu bekommen. Gegenüber RBlive und der Mitteldeutschen Zeitung sagte Scholz: "Wir erwarten die erste schriftliche Entscheidung Anfang Juni."

Leeds argumentiert mit der Pandemie

Augustin war im Winter 2020 nach einer Leihe an die AS Monaco an Leeds United weitergereicht worden. Die Vereinbarung war vertraglich mit einer Kaufpflicht über 21 Millionen Euro verbunden, sollte der englische Zweitligist aufsteigen. Dem Klub aus Yorkeshire gelang der Sprung in die Premier League, perfekt war der Aufstieg aufgrund der Corona-Pandemie aber erst im Juli.

Da sich Augustin in Leeds nicht durchsetzen konnte, argumentiert Leeds, dass die Leihe bereits Ende Juni abgelaufen sei und die Kaufpflicht nicht greife. RB hält dagegen, dass der Passus "bei Aufstieg" nicht an ein Datum gekoppelt sei.

Augustin spielt mittlerweile beim FC Nantes, wo er aufgrund mangelnder Leistung im Februar in die zweite Mannschaft geschickt wurde. Leipzig hatte für Augustin im Sommer 2017 16 Millionen Euro an Paris Saint-Germain überwiesen.

Mintzlaff gelassen

RB hat derweil die Fifa angerufen, den Fall zu entscheiden. Beim Klub aus der Messestadt gibt man sich zuversichtlich, Recht zu bekommen. Eine erste Entscheidung bedeutet aber noch kein finales Urteil. Leeds kann dagegen Einspruch erheben. Im Eskalationsfall landet die Sache beim Sportgerichtshof Cas in der Schweiz.

Auch RB-Klubchef Oliver Mintzlaff äußerte sich am Mittwoch auf einer Videokonferenz mit Fans zu der Sache. Wurde aber weniger konkret als Scholz und sagte nur: "Wir warten noch immer auf das Urteil. Wir sehen dem sehr gelassen entgegen." (RBlive/hen)