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Gegenpressing unter Marsch RB bei hohen Ballgewinnen europaweit spitze 

Meister des Gegenpressing: Mats Hummels (l.) wird von RB-Angreifer Yussuf Poulsen angelaufen.

Meister des Gegenpressing: Mats Hummels (l.) wird von RB-Angreifer Yussuf Poulsen angelaufen.

Jesse Marsch wollte bei RB Leipzig wieder den klassischen aggressiven Gegenpressing-Stil implementieren. Ein Blick auf die Statistiken zeigt, dass ihm das erfolgreich gelungen ist. Laut Opta Franz bzw. Stats Perform hat in den f├╝nf gro├čen europ├Ąischen Fu├čballligen keine Elf so viele hohe Ballgewinne wie der Fu├čballbundesligist. N├Ąmlich 11,5 pro Spiel. Dahinter folgt der FC Liverpool mit 11,1 hohen Ballgewinnen, der 1. FC K├Âln (10,9), Bayern M├╝nchen (10,6) und der FC Burnley (9,6).

Warum funktioniert das 3-5-2 bei RB Leipzig besser als Viererkette?

Der Blog "Total Football Analysis" geht der Frage nach, warum das Gegenpressing unter Marsch inzwischen so gut klappt. Ein entscheidender Grund wird im Wechsel vom 4-3-3- auf 3-5-2-System gesehen. Dies erm├Âgliche eine bessere Raumkontrolle bei Ballbesitz. Die Umstellung der Formation habe Leipzig zudem geholfen, Pressingfallen besser auszuf├╝hren, "was ein sehr wichtiger Aspekt von Marschs Fu├čballphilosophie ist", so die Analyse.

Doch es gebe weiter Raum f├╝r Verbesserungen. "Nichtsdestotrotz m├╝ssen sich die Spieler, vor allem die individuelle Verteidigung der Innenverteidiger, weiter verbessern, damit Marsch seine Taktik flexibler anpassen kann", hei├čt es. Der Grund: Spieler wie Mohamed Simakan f├╝hlten sich in der Raumverteidigung noch nicht sonderlich wohl. Und an treffsicheren Spielern, die die abgefangenen B├Ąlle regelm├Ą├čig verwerten, mangelt es auch noch. (RBlive/fri)