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Hasenhüttl über die RB-Krise: „Wir brauchen diese Delle”

Ralph Hasenhüttl: „Mental nicht so einfach zu verkraften”

Ralph Hasenhüttl: „Mental nicht so einfach zu verkraften”

Das Wetter passte zur Stimmung auf dem Trainingsgelände von RB Leipzig: Dauerregen. Die Mannschaft regenerierte im Trainingszentrum, einige Spieler kamen nur zum Autogrammschreiben für die etwa 100 wartenden Fans kurz nach draußen. Trainer Ralph Hasenhüttl analysierte das 0:3 bei Werder Bremen nicht wie gewohnt im Freien, sondern im Medienraum.

Ralph Hasenhüttl über …

… die Gefühlslage nach der Niederlage gegen Werder Bremen:

„Wir haben auf eine Art und Weise ein Spiel verloren, die wehtut. Leider haben wir jetzt zwei Wochen keine Möglichkeit, das durch ein anderes Spiel vergessen zu machen. Aber entscheidend ist nicht, dass so etwas mal passiert, sondern was wir daraus mitnehmen und wie wir darauf reagieren.”

… die Ursachenforschung:

„Wir haben gestern gemerkt, dass es gegen Gegner, die alles reinwerfen, nicht reicht, nur gut zu spielen. Man braucht auch die letzte Konsequenz vor dem Tor, die haben wir vermissen lassen. In der Hinrunde haben wir solche Spiele frühzeitig entschieden, das gelingt uns im Moment nicht.”

„Uns fehlt auch der Impuls von der Bank, der uns ein Tor bringt. Das war anfangs besser, da haben wir oft durch Jokertore das Spiel für uns entschieden. Da müssen die Jungs, die ins Spiel kommen, versuchen, sich noch mehr einzubringen.”

„Wenn du aus zwei Torschüssen zwei Tore kassierst, ist das mental nicht so einfach zu verkraften. Das ist schon ein Nackenschlag. Dass du da nicht locker flockig weiterspielst, ist verständlich.”

Ralph Hasenhüttl: „Ich hätte wieder so aufgestellt”

… die neue Formation mit Dreierkette:

„Es ist wichtig, dass wir defensiver wieder stabiler werden. Das war gestern auch der Ansatz. Ich würde wieder so aufstellen. Das war richtig gut in der ersten Hälfte. Alles, was wir uns vorgenommen hatten, ist aufgegangen.”

… den Umgang mit der schweren Phase:

„Wir haben in der Phase, in der es gut gelaufen, Siege nie überbewertet, haben immer auf Demut und Bescheidenheit gepocht, weil wir genau gewusst haben, dass auch andere Phasen kommen und solche engen Spiele auch mal gegen uns laufen werden. Das ist im Moment der Fall. Aber egal, was am Ende der Saison herumkommt: Wir werden so, so viel mitnehmen aus diesem Jahr.”

Ralph Hasenhüttl: „Wir brauchen diese Delle, um Siege wieder wertzuschätzen”

„Auch wenn es sich im Moment nicht so gut anfühlt wie die Siege. Wir versuchen, auch mit dieser Phase genauso umzugehen: ganz nüchtern, ganz neutral Dinge aufzuarbeiten, um wieder in die Spur zu finden. Wir brauchen diese Delle, um die Siege, die danach wieder kommen werden, richtig wertschätzen zu können.”