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"Ich habe noch keine Sekunde bereut" RB-Coach Dino Toppmöller zieht eine erste Bilanz

Spezialist für die Standards: Dino Toppmöller und Julian Nagelsmann (l.)

Spezialist für die Standards: Dino Toppmöller und Julian Nagelsmann (l.)

Dino Toppmöller hat eine erstes Kurzfazit seiner Zeit als Co-Trainer von Julian Nagelsmann bei RB Leipzig gezogen. Mit dem Einzug ins Champions-League-Halbfinale und Tabellenplatz eins fällt es erwartungsgemäß aus: "Ich habe meinen Wechsel nach Leipzig bisher auch kleine Sekunde bereut“, sagte Toppmöller der BILD.

Vom Vater was abschauen

Toppmöller kam Ende Juni an den Cottaweg und ersetzte im Trainerstab den zum 1. FC Nürnberg gewechselten Robert Klauß. Zuvor war er Trainer beim luxemburgischen Klub Düdelingen, wo er dreimal in Folge die Meisterschaft gewann und den Klub 2018 sensationell in die Gruppenphase der Europa League führte.

Zu seiner aktiven Zeit spielte u.a. in Bochum, Aue und Frankfurt. Dino Toppmöller ist der Sohn von Trainerlegende Klaus Toppmöller (Frankfurt, HSV, Leverkusen), von dem er sich vor allem die Menschenführung abschauen will. "Grundsätzlich hatte mein Vater immer eine gute Kommunikation mit seinen Spielern. In Sachen Menschenführung kann man da sicher einiges von ihm lernen. Er hat sich sehr intensiv mit dem Thema befasst und viele Bücher zuhause, in die ich mittlerweile auch verstärkt schaue."

Fleißig sein und lernen

Andere Qualitäten stehen aber im Vordergrund. Sein Chef, Trainer Julian Nagelsmann, sagt: "Grundsätzlich sind alle drei Co-Trainer gleichberechtigt. Zusätzlich übernimmt Dino aber vorwiegend die Standards. Mir war bei der Zusammenstellung des Trainerteams wichtig, dass wir viel Profierfahrung und auch Cheftrainer-Vergangenheit hinzubekommen.“

Gleichzeitig will Toppmöller selbst den nächsten Schritt als Trainer machen. Deshalb will er „fleißig sein, viel lernen – und Julian und dem Klub helfen, dass wir weiter erfolgreich sind.“ (RBlive/hen)