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Kommentar zu Forsberg: Manche Risse sind nicht zu kitten

Emil Forsberg.

Emil Forsberg.

Die Mitteldeutsche Zeitung hat sich noch einmal der Causa Emil Forsberg angenommen. Und in einem Kommentar den aktuellen Stand des eskalierten Wechsel-Gerüchte-Theaters zum Anlass genommen, um dem Schweden vor Augen zu führen, was alles kaputt gegangen sein könnte in den vergangenen Wochen. Die MZ sieht vor allem das Verhältnis zu den Fans von RB Leipzig arg beschädigt.Forsberg hatte in den vergangenen Wochen wiederholt über seinen Berater Hasan Cetinkaya aus der Ferne versucht, Druck auf den Bundesligisten auszuüben, um aus seinem erst im Winter verlängerten Vertrag (bis 2022) zu kommen.

Situation eskaliert

Dem deutlichen Vernehmen nach will Forsberg, 25, zum AC Mailand wechseln. RB hatte dem zuletzt allerdings deutlich einen Riegel vorgeschoben. Trotzdem meldete sich Cetinkaya immer wieder mit neuen Argumenten für einen vorzeitigen Wechsel zu Wort, was unter der Woche die Situation zwischen Berater und Verein zur Eskalation brachte.

RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff meinte, er hoffe, dass Forsbergs Berater die Laufzeit des Vertrages kenne, andernfalls könne er ihm eine Kopie zusenden. Cetinkaya polterte daraufhin, er habe so etwas Arrogantes noch nie erlebt. Letztlich hat die Forsberg-Seite signalisiert, das Theater für diesen Sommer schließen zu wollen. Der Konsulent kam aber nicht umhin, RB zu unterstellen, sie würden Forsbergs Träume zerstören.