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Marcel Sabitzer ist gern „Balldieb“

Marcel Sabitzer.

Marcel Sabitzer.

Marcel Sabitzer bekennt, dass er sich mit dem Spiel gegen den Ball, wie es in Salzburg und Leipzig gepflegt wird, erst anfreunden musste. In Salzburg habe er sich an diese Spielweise dann gewöhnt. „Da dachte ich oft, was wollen die eigentlich mit dem Wort Balldieb, ich kannte das ja überhaupt nicht. Wenn man das dann verinnerlicht hat, macht es richtig Spaß, dem Gegner den Ball zu klauen.“ Das erklärt er im Interview mit dem Kicker (Print).

Dabei sei er in seiner Jugend nicht einmal ein laufstarker Spieler gewesen. Erst eine Analyse seiner Berater habe ihn auf den richtigen Weg gebracht. Heute gehört der Offensivspieler zu den laufstärksten Spielern bei RB Leipzig.

Marcel Sabitzer als unangenehmer Führungsspieler

Im Mannschaftsgefüge von RB Leipzig sieht sich Marcel Sabitzer als Führungsspieler. Er habe schon immer gewinnen wollen und kriege bei Niederlagen schlechte Laune. Auf dem Platz könne er deswegen auch „unangenehm“ werden. „Aber das ist nicht böse gemeint und liegt einfach daran, dass ich immer hundert Prozent verlange – von mir und von den anderen. Wenn man so besessen vom Siegen ist wie ich, dann passiert so etwas schon mal. Meine Mitspieler kennen mich inzwischen auch lange genug. Sie wissen, wie es gemeint ist, und akzeptieren mich so, wie ich bin.“

Wobei es 2015, vor seinem Wechsel nach Leipzig, unklar war, ob es überhaupt seine neuen Mitspieler werden würden. Damals war der Österreicher vom Schritt in die zweite Liga nicht überzeugt. Allerdings verpflichteten ihn die Konditionen in seinem Vertrag zum Wechsel von Salzburg nach Leipzig. „Es hat dann vorm ersten Spiel Klick gemacht, und dann war ich auch glücklich, hier zu sein. Im Nachhinein muss ich sagen: Mir hätte nichts Besseres passieren können“, sieht Sabitzer inzwischen das Positive in seinem Weg.

Auch bei Borussia Dortmund auf der Jagd nach drei Punkten

Hinsichtlich der weiteren Saisonziele gibt er sich defensiv. So wie es bei RB Leipzig üblich ist. „Wir blicken nicht meilenweit in die Zukunft, das bringt nichts. Wir probieren jede Woche, unser Ding durchzuziehen. Wofür das dann wirklich reicht, werden wir am 34. Spieltag sehen.“ Dass man aktuell eine so gute Saison spiele, liege auch daran, dass man vor der Saison keine konkrete Platzierung als Ziel ausgegeben hat.

Auch beim Spiel bei Borussia Dortmund verfolge man kein anderes Ziel, als drei Punkte mitzunehmen. Dabei freut sich Marcel Sabitzer zwar auf die Stimmung im Stadion, für sein Spiel sei es ihm aber egal. „Mich beeindruckt gar nichts. Egal ob Gegner, Stadion oder Drumherum. Ich konzentriere mich nur auf den Fußball“, fügt er im Interview mit der BILD den Worten im Kicker hinzu.