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Nach Keitas Rot-Tritt: „Loch in der Lippe”? Kramer gibt Entwarnung

Musste nach dem Foul von Naby Keita während des Spiels genäht werden: Christoph Kramer

Musste nach dem Foul von Naby Keita während des Spiels genäht werden: Christoph Kramer

Naby Keita schlich bedröppelt in die Kabine, Christoph Kramer musste blutend verarztet werden. Wegen des brutalen, aber wohl unabsichtlichen Tritts des Guineers gegen das Gesicht von Gladbachs Sechser sah RB Leipzigs Spielmacher die Rote Karte. Der Negativ-Höhepunkt aus Sicht von RB Leipzig beim 2:2 (2:1) gegen Borussia Mönchengladbach.

Keita war in der Schlussphase der Partie mit dem Stollenschuh voran in Kung-fu-Manier auf Kramer zugesprungen und hatte den Weltmeister voll am Kopf getroffen (82.). Kramer musste sich lange behandeln lassen, Schiedsrichter Marco Fritz zeigte zu Recht glatt Rot (84.).

Matthias Ginter: „Christoph Kramer spürt Loch in der Oberlippe”

Nach der Partie befürchtete Kramers Kollege Matthias Ginter bereits Schlimmeres. „Das Foul von Keita hat mich an den Tritt von Sadio Mané ins Gesicht des Torwart von Manchester City erinnert. Christoph Kramer hat mir gesagt, dass er ein Loch in der Oberlippe spürt.”

Kramer musste genäht werden, gibt aber Entwarnung

Doch Kramer gab nach der Partie Entwarnung. Zwar musste während des Spiels genäht werden, ein Loch habe er aber nicht in der Lippe. „Die Verletzung sieht schlimmer aus als sie ist”, sagte Kramer. „Den Fuß hätte ich in der Höhe nicht erwartet, ich dachte zuerst, es ist der Ellenbogen. Ich will ihm keine Absicht unterstellen, aber es sah natürlich blöd aus.”

Darüber, dass das Foul rotwürdig war, gab es keine zwei Meinungen. „Es ist für mich eine Rote Karte”, sagte Gladbachs Trainer Dieter Hecking. „Ich unterstelle Naby Keita überhaupt keine Absicht, aber der Fuß ist nun einmal im Gesicht und dann sagen die Regeln, dass das Rot ist.”

Hasnehüttl: „Naby Keita wollte zum Ball gehen”

Und auch RB-Trainer Ralph Hasenhüttl sagte: „Das Bein war weit oben, das ist gefährliches Spiel. Wenn er ihn trifft, kann man Rot geben.” Der Österreicher betonte aber auch noch einmal, dass es keine Absicht des Guineers war. „Er wollte zum Ball gehen.”

Keita wird den Leipzigern nun voraussichtlich mindestens drei Bundesliga-Spiele fehlen. Darüber befindet der Deutsche Fußball-Bund wohl am Montag.

Statistik RB Leipzig – Borussia Mönchengladbach 2:2 (2:1)

RB Leipzig: Gulacsi – Klostermann, Ilsanker, Upamecano, Bernardo – Laimer, Keita – Kampl (76. Bruma), Forsberg (84. Poulsen) – Werner, Augustin (58. Demme).

Borussia Mönchengladbach: Sommer – Elvedi, Ginter, Vestergaard, Wendt – Kramer, Zakaria – Hofmann (46. Herrmann), Hazard – Stindl, Raffael.

Tor(e): 1:0 Werner (17., Bernardo), 1:1 Hazard (25., Foulelfmeter, Hofmann), 2:1 Augustin (31., Keita), 2:2 Stindl (61., Zakaria); Torchancen: 7:6; Ecken: 3:2; Schiedsrichter: Fritz (Korb); Gelbe Karten: Werner (90.+1, (1)) / Stindl (67., (2)); Rote Karte: Keita (83.); Zuschauer: 42.558 in der Red-Bull-Arena Leipzig.