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Nagelsmann antwortet Kritikern: „Keinen Angsthasen-Fußball spielen, nicht verstellen”

„Geld lockt mich nicht”: Julian Nagelsmann.

„Geld lockt mich nicht”: Julian Nagelsmann.
Copyright: imago/Hartmut Bösener

Julian Nagelsmann hat sich in einem Interview mit dem Stern über die Kritik an ihm wärend der Schwächephase von RB Leipzig im Oktober beschwert. „Die ständige Bewertung der eigenen Person nervt schon. Das beschäftigt einen ab einem gewissen Grad auch”, sagte der 32-Jährige. „Man steht ständig unter Beobachtung, auch im Privaten, jeder kleine Schritt wird beobachtet und gedeutet. So etwas gibt es sonst nur noch in der Politik. Man wird von Menschen kritisiert, die einen gar nicht näher kennen.”

Julian Nagelsmann: „Ich gehe meinen eigenen Weg”

Nagelsmann ärgert, dass die Kritiker ja gar nicht wüssten, „welchen taktischen Plan ich in einem Spiel verfolge. Es war ja niemand von denen in der Kabine dabei. Das ist das komplett Absurde daran.”

Nagelsmann stellte klar, dass er sich nicht verbiegen lasse und ließ verbal Druck ab: „Ich will mich nicht verstellen in dieser Branche, und ich will auch keinen Angsthasen-Fußball spielen, nur weil ich den Druck der Medien spüre. Kann sein, dass ich anders darüber denke, wenn ich drei Mal entlassen worden bin. Heute aber sage ich: Ich gehe meinen eigenen Weg.”

Das bezieht er vor allem auf seinen offensiven Spielstil. „Wer etwas wagt, macht sich angreifbar. Noch kein Trainer ist dafür kritisiert worden, dass er seine Mannschaft tief hinten drinstehen lässt und nichts fürs Spiel tut. Das ist aber nicht mein Ding. Dann sollen mich die Leute lieber für zu viel Risiko in der Offensive kritisieren.”

Wir brauchen mehr Ehrlichkeit im deutschen Fußball
Julian Nagelsmann über die sinkenden Chancen für deutsche Klubs, den Champions-League-Titel zu gewinnen.

Und auch was den wachsenden Abstand zwischen Finanzkraft englischer und deutscher Klubs angeht, hat der Trainer-Jungstar eine klare Meinung. „Man kann als deutscher Klub schon mal die Champions League gewinnen, wenn wirklich alles passt. Aber das wird zukünftig wohl eher eine Ausnahme sein, wenn wir nicht zumindest mal darüber nachdenken, ob und inwieweit wir uns in irgendeiner Form für Investoren öffnen könnten”, argumentiert der Fußballlehrer für eine Modifizierung der 50+1-Regel.

„Wir brauchen da mehr Ehrlichkeit im deutschen Fußball. Das betrifft Fans, Funktionäre, Spieler und Trainer. Das Ziel muss sein, das Beste aus seinen eigenen Möglichkeiten rauszuholen. Aber wir können nicht sagen: Wir greifen jede Saison nach dem Titel. Da würden wir uns belügen.” (RBlive/ukr)

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