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Von Martin Henkel

"Nie einen Hehl daraus gemacht" RB und Nagelsmann verkünden Wechsel zum FC Bayern und geben Antworten

Nicht mehr auf einer Seite: RB-Chef Mintzlaff und Bald-Ex-Coach Nagelsmann (v.l.)

Nicht mehr auf einer Seite: RB-Chef Mintzlaff und Bald-Ex-Coach Nagelsmann (v.l.)

Julian Nagelsmann verlässt RB Leipzig, dies bestätigten am Dienstagvormittag Verein und Trainer. Der 33-Jährige wird zur Saison 2021/22 neuer Cheftrainer des FC Bayern München. Er bekommt einen für Bayern-Verhältnisse seltenen Fünfjahresvertrag.

In einer Nachricht des Klubs wird der Vereinsvorsitzende Oliver Mintzlaff mit den Worten zitiert:"Nachdem es in den vergangenen Tagen viel Bewegung in der Frage um die Trainerposition beim FC Bayern München zur neuen Saison gab, kam Julian Nagelsmann auf uns zu und hat uns in offenen Gesprächen mitgeteilt, dass es für ihn ein Lebenstraum sei, Trainer des FC Bayern zu werden."

"Starker Wunsch von Julian"

Dem hat RB stattgegeben. Die Ablöse soll sich auf 23 Millionen Euro belaufen, davon sollen 15 Millonen Euro sofort fließen, weitere acht Millionen Euro als Boni bereitstehen, sollte Nagelsmann Titel gewinnen.

Warum RB den Trainer zwei Jahre vor Vertragsende gehen lässt, erklärte Mintzlaff so: "Natürlich haben wir einen langfristigen Vertrag abgeschlossen, der kein Ausstiegs-Szenario vorgesehen hat. Allerdings hat dieser starke Wunsch von Julian, den FC Bayern zu trainieren, dazu geführt, dass wir uns entschieden haben, die Tür zu öffnen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden."

Nagelsmann wechselte im Sommer 2019 aus Hoffenheim in die Messestadt. Er führte das Team in der ersten Saison auf Platz drei in der Bundesliga und ins Halbfinale der Champions League. In dieser Spielzeit sind die Sachsen aktuell Zweiter und stehen im Pokal-Halbfinale gegen Bremen, das an diesem Freitag ausgespielt wird. In der Champions League war im Achtelfinale Schluss.

"Nie einen Hehl daraus gemacht"

Nagelsmann äußerte sich ebenfalls zu seinem Entschluss, RB vorzeitig zu verlassen. "Ich werde Leipzig schweren Herzens verlassen", ließ er ausrichten. "Ich darf hier eine großartige Mannschaft trainieren, in einem Klub, der einem alle Möglichkeiten und beste Bedingungen bietet, um erfolgreich zu arbeiten... Unser Einzug ins Champions-League-Halbfinale war sicherlich das bisherige Highlight unserer gemeinsamen Zeit, ein großer Moment, den ich niemals vergessen werde."

Der 33-Jährige erinnert gleichzeitig daran, dass die Saison ja noch nicht vorüber ist. "Es ist noch zu früh, sich zu verabschieden und ansonsten über Erinnerungen zu sprechen, weil ich hier in Leipzig noch nicht fertig bin. Im Sommer wird meine Mission zwar enden, aber bis dahin geht es mit Vollgas weiter. Wir sind zu einem eingeschworenen Haufen zusammengewachsen, der endlich einen Titel will."

Warum er vor zwei Jahren bei "vollem Bewußtsein" einen Vierjahres-Vertrag abgeschlossen hat, den er nach zwei Jahren abrupt beendet, dazu äußerte sich der jugendliche Coach ebenfalls: "Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass mich der Trainerposten beim FC Bayern München reizt und ich diesen Job gerne annehmen würde, wenn sich diese vielleicht einmalige Gelegenheit ergeben sollte. Es ist für mich etwas sehr Spezielles, das Traineramt beim FC Bayern zu übernehmen. Ich bedanke mich daher ganz herzlich bei Oliver Mintzlaff und allen Verantwortlichen bei RB Leipzig, dass sie gemeinsam mit dem FC Bayern eine Lösung gefunden haben, mir diesen Wunsch zu ermöglichen." (RBlive/hen)