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Terrence Boyd freut sich auf Leipzig – Einsatz fraglich

Terrence Boyd

Terrence Boyd

Vor dem Spiel bei RB Leipzig hegt Terrence Boyd keine negativen Gefühle gegenüber seinem ehemaligen Arbeitgeber. Im Winter war der Stürmer zum SV Darmstadt 98 gewechselt, weil er in Leipzig nach langer Verletzung nur in der Regionalliga zum Zuge kam.

Terrence Boyd ohne Groll gegen RB Leipzig

In BILD erklärt er, dass er nicht wie Kyriakos Papadopoulos reagieren werde, wenn er ein Tor schießt. Der Grieche war nach seinem Tor zum 1:0 für den HSV in Leipzig Richtung RB-Trainerbank gelaufen und hatte seinen Bizeps präsentiert.

Für Terrence Boyd käme das nicht in Frage, denn „ich hege überhaupt keinen Groll gegen RB“. Er glaubt sogar, „wenn ich ein Tor schieße, würden einige Leipziger mitklatschen“. Wobei das vermutlich eine Frage des Spielstands ist, ob man einem der beliebteren Ex-Spieler ein Tor gönnt.

Darmstadt gibt Kampf um den Klassenerhalt noch nicht auf

Generell hat Boyd den Kampf um den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben. Zwölf Punkte Rückstand hat Darmstadt neun Spiele vor Schluss auf den Relegationsplatz 16. „Solange wir noch die Chance auf den Klassenerhalt haben, geben wir alles.“ So sieht es der Offensivmann trotz aussichtslos erscheinender Lage.

Auch in Leipzig wolle man entsprechend mit dem Mute der Verzweiflung was holen. „Uns hat eh keiner auf dem Schirm! Es wird mordsmäßig gepresst, deswegen müssen wir cool bleiben und dürfen nicht sofort den Ball verlieren, nur weil uns drei Mann ansprinten“, gibt er die Marschrichtung für das Spiel gegen seine ehemaligen Kollegen vor.

Rangnick weiter in Kontakt mit Boyd

Fraglich, ob Ralf Rangnick ihm nach dem Spiel gratuliert, falls Darmstadt gewinnt. Nach dem 2:1 der Lilien gegen Dortmund und dem Tor von Terrence Boyd hatte er eine Glückwunsch-SMS verschickt. „Aber ich glaube, weil es gegen Dortmund war und RB auch verloren hatte, hieß es eher Danke“, interpretiert der Angeschriebene die Nachricht auf seine Weise.“

Ob Terrence Boyd tatsächlich in Leipzig auflaufen kann, ist aktuell unklar. Laut Kicker hat er sich im Training bei einem Pressschlag eine Sprunggelenksverletzung zugezogen und musste gestern aussetzen. Ob es für Boyd bis Samstag reicht, ist noch unklar.

Red Bull Arena im Heimbereich ausverkauft

Klar ist dagegen, dass das Stadion im Heimbereich ausverkauft sein wird. Resttickets aus Sonderkontingenten gibt es wie immer am Spieltag ab 13 Uhr an der Stadionkasse. Im Gästebereich dürften derweil ein paar Plätze leer bleiben. Teile der Fanszene verzichten auf den Ausflug.

Beim letzten Auswärtsspiel in Wolfsburg war der Darmstädter Gästeblock auch ohne Boykott bei weitem nicht voll gewesen. Geschätzt 1.000 Fans begleiteten ihre Mannschaft dort. In der zweiten Liga vor zwei Jahren waren rund 200 Darmstädter trotz Boykott zur Unterstützung ihrer Mannschaft anwesend.