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Tränen bei der Unterschrift Diego Demme dankt Markus Krösche erneut

Markus Krösche und Diego Demme liefen sich bei RB Leipzig nach gemeinsamer Zeit in Paderborn erneut über den Weg.

Markus Krösche und Diego Demme liefen sich bei RB Leipzig nach gemeinsamer Zeit in Paderborn erneut über den Weg.

RB Leipzig verlor in der Winterpause mit Diego Demme zur Unzeit eine wichtige Stütze im defensiven Mittefeld, um dem langjährigen Publikumsliebling mit dem Wechsel zum SSC Neapel einen Traum zu erfüllen. Gegenüber der Sport-Bild erklärt der gebürtige Ostwestfale, wie es ihm im Heimatland seines Vaters seitdem ergeht.

Demme wurde sofort Stammspieler

Beim früheren Europa-League-Gegner von RB Leipzig ist Demme auf Anhieb zum Stammspieler unter seinem Vorbild Gennaro Gattuso geworden, der trotz vieler kritischer Stimmen weiterhin den SSC Neapel trainiert und zuletzt wieder auf eine erfolgreichere Bilanz kam. Nur beim letzten der drei jüngsten Ligasiege war Demme nicht dabei, beim Unentschieden gegen den FC Barcelona aber genauso in der Startelf wie in den Pokalduellen gegen Lazio Rom und Inter Mailand.

"Ich habe in der ganzen Stadt gemerkt, dass die Leute bedrückt sind"
Diego Demme über die fußballverrückten Neapolitaner

In Neapel seien die Leute auch noch etwas fußballverrückter, als in Leipzig, das bemerkte er schnell. "Hier werde ich sofort erkannt. In meiner ersten Woche konnte ich kaum in den Supermarkt gehen. Selbst hinter der Wursttheke kamen die Angestellten hervor und wollten Fotos mit mir." Anfangs habe er bei den Neapolitanern aber auch eine Traurigkeit festgestellt. "Als ich angekommen bin, habe ich in der ganzen Stadt gemerkt, dass die Leute bedrückt sind. Das lag daran, dass die Hinrunde von Napoli nicht so erfolgreich war. Hier färbt der Fußball auf alles ab", erklärt er.

Für fließende Unterhaltungen reicht es noch nicht ganz, denn sein Italienisch ist nicht so gut, gibt er zu. Er habe sich als Kind meist geweigert und eher mit seiner Mutter auf Deutsch gesprochen, aber zumindest sein erstes Interview kürzlich in der Sprache seines Vaters versucht. "Mir fehlen noch ein paar Vokabeln." Leipzig vermisse er schon ein wenig, immerhin hat Demme seit seiner Ankunft im Januar 2014 sechs Jahre in der Messestadt verbracht. Darüber können auch das gute Wetter und das leckere Essen nicht hinwegtäuschen.

Dankbarkeit gegenüber RB Leipzig und Tränen bei der Unterschrift 

So langsam hat sich die Aufregung um seinen Wechsel also gelegt, aber zu Beginn war jedes Duell ein eigener Traum für ihn und seine Familie. "Ich habe eine Sammlung von besonderen Dingen: Trikots vom ersten Bundesliga-Spiel, vom ersten Sieg und so weiter. Mein Papa hat ein Trikot bekommen, mein Schwiegervater auch", so Demme. Für Vater Demme war gab es einen besonders emotionalen Moment: "Als ich meinen Vertrag unterschrieben habe, sind bei meinem Papa ein paar Tränen geflossen." Aus Dankbarkeit über seine Freigabe habe er sogar vergangene Woche nochmal Markus Krösche geschrieben, wie sehr er sie zu schätzen weiß. Die beiden teilen eine gemeinsame Vergangenheit beim SC Paderborn, dem Demme nach wie vor die Daumen drückt, und standen sogar für die Blau-Weißen zusammen auf dem Platz. 

(RBlive/msc)

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