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RB Lingen: neues Vereinslogo sorgt für erhitzte Gemüter

So nach an der großen Fußballwelt wie hier im Testspiel gegen Köln vor vier Jahren war man in Lingen selten. Nun versucht man es mit RB.

So nach an der großen Fußballwelt wie hier im Testspiel gegen Köln vor vier Jahren war man in Lingen selten. Nun versucht man es mit RB.
Copyright: imago sportfotodienst

In Lingen hatte zuletzt die Gründungen eines neuen Fußballclubs nur aufgrund des Namens für Aufsehen erregt: RB Lingen. Nachdem der Vorgängerverein TuS Lingen Insolvenz anmeldete, gab man dem neuen Club auf Initiative des Hauptsponsors Heinrich Essmann den kontroversen Namenszusatz. Jetzt wird weiter diskutiert, wie die Osnabrücker Zeitung berichtet.

Stadt Lingen sicherte Namensrechte am FC

Zunächst ging es nur um den neuen Namen. Um den Spieler des insolventen TuS Lingen einen neuen Verein zu bieten, habe man RB Lingen gegründet. Ursprünglich habe dieser FC Lingen heißen sollen. Umgehend stellte sich heraus, dass die Rechte an diesem Namen bereits bei der Stadt Lingen lagen. Also habe man den Verein in Anlehnung an RB Leipzig „Rasenballsport Lingen“ genannt. Warum man diesen Namen wählte, das ist nicht ganz klar. Fest steht: wenn es nur um Aufmerksamkeit ging, war die Wahl ein voller Erfolg.

Vereinslogo sorgt für neuen Diskussionsstoff

Nachdem man also mit dem Namen für Aufruhr gesorgt hatte, scheint das neue Vereinslogo in dieselbe Kerbe zu schlagen. Abgebildet ist das Kürzel RBL, das auch RB Leipzig verwendet und ein Bulle vor einem Fußball. Obwohl der Sponsor weder mit Red Bull noch mit einem Tierzuchtbetrieb zu tun hat. Die Aktion scheint also in erster Linie eine Provokation. Viel Aufsehen für eine Vereinsneugründung, die nun auf Antrag der örtlichen Grünen-Fraktion im Rathaus diskutiert wird.

Facebook zwischen Häme und Amüsement

Und die Provokation scheint zu gelingen. Nachdem die 11FREUNDE das Logo auf Ihrer Facebookseite posteten, gab es in den Kommentaren die wildesten Bemerkungen: „Ich schäme mich hart, dass ich Mitglied des TuS Lingen war, wenn das das Ergebnis ist. Unfassbar wie man 106 Jahre Tradition so zerstören kann.“

Langfristig sei zwar nur „gehobenes Amateurlevel“ angepeilt, schrieb Welt online am 23. November unter Berufung auf Vereinsverantwortliche. Es scheinen aber auch nicht alle User begriffen zu haben, dass es sich hier um einen Verein handelt, der in der Kreisklasse spielen wird. So wandelt die Diskussion zwischen Lingener Schamgefühlen, Wehmut mit dem TuS Lingen und der Ablehnung gegenüber RB Leipzig. Und natürlich mündet diese auch in eine Ost-West-Scharmützel.

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