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RB-Watchblog „zwangsbeglückt“ will neue Diskussionskultur über RB Leipzig

Das „Watchblog“ wünscht sich eine sachlichere Auseinandersetzung mit dem Thema RB Leipzig – und ist selbst „ganz entspannt dagegen“.

Das „Watchblog“ wünscht sich eine sachlichere Auseinandersetzung mit dem Thema RB Leipzig – und ist selbst „ganz entspannt dagegen“.
Copyright: imago

Die Nähe mancher Medien zum Verein wird gerne kritisiert, wenn über RB Leipzig berichtet wird. Das Leipziger Blog zwangsbeglückt will sich sachlicher mit dem Verein auseinandersetzen, wie die Leipziger Zeitung schreibt.

Drei gemeinsame Nenner in der Diskussionskultur

Innerhalb der Blog-Redaktion gebe es verschiedene Meinungen zu bestimmten Themen. Den gemeinsamen Nenner finde man in drei Punkten. Erstens sei man sich einig, dass RB Leipzig durch die umgedrehte Herangehensweise von sportlichem Erfolg und Sponsoreninteresse etwas vollkommen neues darstelle. Zweitens habe RB Leipzig „endlose Kohle“ und verzerre dadurch den Wettbewerb. Drittens seien die Strukturen zwischen Verein und Red Bull von außen undurchschaubar. Es „leuchtet ein, dass Mitsprache irgendwie nervt, aber so sollte das nicht laufen“, meint Mitbegründer Thomas Schmidt-Lux.

Überidentifikation mit RB Leipzig?

Die Blogbetreiber beklagen eine Überidentifikation mit RB Leipzig. Man nehme den Verein als Vehikel, möchte aber an dessen Beispiel „ganz allgemeine Sachen diskutieren.“ Dahingehend beklagen sie eine Überidentifikation einiger Fans. Es sei vielen egal, wer ihnen was für eine Art Profifußball biete, „Hauptsache es ist Profifußball und ich kann hingehen.“ Auch die Stadt Leipzig biedere sich teilweise an, ohne dass „halbwegs auf Augenhöhe verhandelt wird.“ Auch nach der Sky90-Sendung mit Ralph Hasenhüttl wurde LVZ-Reporter Guido Schäfer vorgeworfen, sich mit dem Verein gemein zu machen.

Blog für sachliche Haltung und ausgewogene Berichterstattung

Die Macher des Blog sind schon seit 2014 dabei und wünschen sich, dass eine „nüchtern sachliche Haltung gegenüber dem Projekt“ deutlicher wird. „Die RB-Geschichte fanden wir von Anfang an interessant, waren aber zunehmend unzufrieden und genervt. Das lag auch daran, dass in der Stadt kaum eine ausgewogene Berichterstattung dazu stattfindet.“

Für den Namen des Blogs sorgte Dietrich Mateschitz selbst, als er nach den Streitigkeiten über das Vereinslogo sagte: „Wir versuchen nach wie vor, einen Konsens mit der DFL zu finden. Aber wir wollen auch niemanden zwangsbeglücken.“ Der Kreis der Schreiber sei „als aktiver Fußballer, Vereinsvorstand, engagierter Fan, sportpolitisch Informierter oder wissenschaftlicher Beobachter“ mit dem Fußball verwoben. Allerdings stehen die Betreiber RB Leipzig selbst nicht neutral gegenüber. Auf ihrer Facebookseite schreiben sie „Das Ganze ist natürlich kein Anti-Blog. Wir sind dafür, ganz entspannt dagegen zu sein.“

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