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Timo Werner: „Bekomme viel Unterstützung von Mario Gomez“

Timo Werner sprach auf der Pressekonferenz auch über Mario Gomez vom VfB Stuttgart.

Timo Werner sprach auf der Pressekonferenz auch über Mario Gomez vom VfB Stuttgart.

Nach einem Herzschlag-Finale im Gruppenspiel von Deutschland gegen Schweden sprach Timo Werner von RB Leipzig auf der Pressekonferenz am Montag über das letzte Spiel, seine Rolle und die Ziele bei der WM 2018.

Timo Werner: „Habe nicht mehr daran geblaubt“

Seine Mannschaft stand trotz starker Anfangsphase und einem umtriebigen Timo Werner lange am Rand des Abgrunds, dem Ausscheiden als Titelverteidiger. „Die letzte Moment war sehr emotional. Richtig an die Wende geglaubt habe ich nicht, als ich den Freistoß rausgeholt habe, so ehrlich kann man sein.“ Danach habe er es vor Erschöpfung nicht mal mehr zum Jubelpulk geschafft, sondern sei einfach zusammengeklappt. „Erst als der Schiedsrichter sagte, es ist noch eine Minute, bin ich einfach schnell zurückgerannt.“

Kurz nach dem Wechsel hatte er selbst das 1:1 durch Marco Reus eingeleitet. Doch der Platzverweis von Jerome Boateng machte das Unterfangen noch schwieriger. Bis zur letzten Minute der Nachspielzeit, als Toni Kroos die Nerven behielt und einen Freistoß verwandelte. In diesem Turnier gibt es keine normalen Tore. Entweder sind es Standards, Eigentore oder Traumtore. Und heute war es wieder ein Traumtor“, analysierte Werner am Samstag.

Veränderte Rolle ein bisschen wie bei RB Leipzig

Ein eigenes Tor konnte er noch nicht beisteuern. Das lag ein bisschen auch an der veränderten Rolle, noch häufiger kam er über die Flanken in den Sechzehner oder zur Grundlinie. „Wir leben von Qualität und auch von Variabilität. Timo spielt ja auch im Verein nicht immer genau im Zentrum, sondern über Seiten, das hat er gegen Schweden unglaublich gut gemacht“, war Marcus Sorg sehr zufrieden mit der Performance des Stürmers von RB Leipzig. „Ich bin eigentlich Stürmer, meine Lieblingsposition ist vorne drin. Gegen tiefstehende Gegner ist es manchmal aber leichter, wenn ich mal den Ball mit Tempo in den Fuß bekomme. Gegen bessere Gegner kann ich mit meiner Geschwindigkeit wieder besser vorne reinstoßen“, so Werner selbst über seine veränderte Rolle.

Marco Reus: „Werner kann ein großer Vorteil für uns sein.“

Mit seiner Leistung untermauerte er nach einem nicht so starken Spiel gegen Mexiko auch nochmal seine Stellung in der Mannschaft für das letzte Duell gegen Südkorea. „Timo mit seiner Riesenqualität im Eins-gegen-Eins kann ein großer Vorteil für uns sein“, sagt auch Teamkollege Marco Reus. Denn Werner war einer der Aktivsten auf dem Feld und wie Marco Reus an beiden Tore beteiligt. Das zeigt sich auch an der DFB-Wahl zum Spieler des Spiels. Nach den beiden Torschützen Marco Reus (52,4% der Stimmen) und Toni Kroos (19,9%) lag er am Ende mit 9,3% auf Platz drei.

Viel Unterstützung durch sein einstiges Idol Mario Gomez

Kurz wurde darüber spekuliert, ob Jogi Löw gegen Schweden auf Mario Gomez setzt. Der kam dann zusätzlich in die Partie, als es enger wurde. Aber auch auf der Bank sei sein einstiges Idol Gold wert für Timo Werner. „Ich glaube, dass ich gerade viel Unterstützung von ihm bekomme. Er ist immer der erste, der bei mir ist und mir Tipps gibt. Ich glaube nicht, dass das in vielen Teams genau so ist. Er ist gerade von den älteren einer, der mir, als es nicht so gut lief, Mut zugesprochen hat. In der Kabine, in der Halbzeit. Man sieht, wie man sich freut, egal, ob er spielt“, so Werner über den Stuttgarter, der bei Jogi Löw ins zweite Glied gerutscht ist.

Weltmeister oder Confed-Cup-Sieger? Für Jogi Löw egal

Der Bundestrainer stelle nach dem Vertrauen in die Leistungsfähigkeit auf, betonte Werner. Nicht nach Erfolgen der Vergangenheit. „Wir haben eine Mannschaft, in der es egal ist, ob Weltmeister oder Confed-Cup-Sieger.“ Jeder habe seine Stärken, jeder hab es verdient, zu spielen. „Ich würde nicht darauf setzen, wer was gewonnen hat. So wird der Trainer auch aufstellen.“ Am Mittwoch (27. Juni ab 16 Uhr) gegen Südkorea kann man aber von einem Werner in der Startelf ausgehen.