1000 Fans dürfen ins Stadion

So läuft die Verlosung für die Spiele gegen Hansa und Wolfsburg

Von ukr/sid Aktualisiert: 16.01.2022, 17:19
So sieht es aus, wenn 1000 Fans im Stadion sind.
So sieht es aus, wenn 1000 Fans im Stadion sind. imago/Picture Point LE

Lediglich jeweils 1000 Fans dürfen den kommenden Heimspielen von RB Leipzig im DFB-Pokal gegen Hansa Rostock (19. Januar) und vier Tage später in der Bundesliga gegen den VfL Wolfsburg beiwohnen. Der Klub wird die Karten unter den Dauerkarteninhabern und VIP-Kunden per Ticketingsystem verlosen, kündigte der Bundesligist auf Anfrage an.

500 Karten pro Spiel werden unter allen 31.000 Dauerkartenbesitzern verlost; 500 Tickets gehen an die VIP's. An alle Dauerkartenbesitzer wurde eine Mail verschickt, in der sie sich zur Verlosung anmelden konnten. Am Montag werden die Glücklichen, die zum DFB-Pokal-Achtelfinale ins Stadion dürfen, per Mail benachrichtigt. Das gleiche Prozedere findet noch einmal vor dem Ligaspiel gegen Wolfsburg statt.

„Enttäuscht uns”: RB-Direktor Wolter kritisiert Regelung

Die ab 14. Januar gültige Corona-Verordnung in Sachsen ermöglicht den Leipzigern eine kurzfristige Rückkehr von bis zu 1000 Zuschauern pro Spiel. Die Regelung nach dem 2G-Plus-Prinzip gilt zunächst bis zum 6. Februar. Danach gibt es je nach Inzidenz möglicherweise neue Anordnungen.

„Dass wir zu den beiden kommenden Heimspielen jeweils lediglich 1000 Zuschauer zulassen können, enttäuscht uns”, sagte Ulrich Wolter, Director Club Competitions und Relations. „Unser Hygienekonzept ist belastbar, es hält einer größeren Zuschauerzahl bei einer Veranstaltung unter freiem Himmel und 2G-Plus-Bedingungen problemlos stand.”

Gegen Hertha BSC und in der Champions League gegen Basaksehir Istanbul waren im Herbst 2020 ebenfalls lediglich knapp 1000 Fans zugelassen gewesen. In dieser Saison waren zuletzt gegen Paris St. Germain und gegen den BVB Anfang November Anhänger in der Red-Bull-Arena gewesen. In beiden Fällen war das Stadion mit etwa 43.000 Zuschauern ausverkauft gewesen. Danach wurden Zuschauer trotz diverser Interventionsversuche und Lösungsvorschläge seitens des Klubs wieder ganz ausgeschlossen.