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„Muss geahndet werden” Absprache gebrochen: Bayer-Balljunge sorgt für Ärger bei RB

Ein Balljunge düpierte RB Leipzig vor dem 1:0 durch Bayer Leverkusen. Doch die Aktion war gegen die verpflichtenden Absprachen, wie die RB-Verantwortlichen monierten.

Von Ullrich Kroemer 03.05.2026, 08:30
Auf diesen Hütchen müssen die Bälle liegen.
Auf diesen Hütchen müssen die Bälle liegen. (Foto: imago/Eibner)

Leverkusen – Leverkusen war beim 4:1 (2:0) im Topspiel gegen RB Leipzig in allen Bereichen schneller als die Gäste: im Kopf, auf den Beinen und sogar beim Abstoß. So ließ sich Torhüter Mark Flekken vor dem 1:0 durch Matchwinner Patrik Schick den Ball von einem Balljungen zuwerfen und machte das Spiel mit einem langen Abstoß auf Nathan Tella schnell, der schließlich das erste Tor des Abends vorbereitete.

Lesen Sie hier: Die Reaktionen auf die RB-Klatsche in Leverkusen

Das Problem daran: Seit dem 25. Spieltag dieser Saison ist die sogenannte Multi-Ball-Regel nach einer Testphase verpflichtend. Demnach müssen sich Torhüter ebenso wie Feldspieler den Ball von einem Hütchen, sogenannten Ballstationen, holen und dürfen das Spielgerät nicht mehr direkt von Ballkindern in Empfang nehmen. Das monierte RB Leipzig.

Werner: „Einheitliche Regel einheitlich umsetzen”

„Ich bin großer Freund davon, dass es eine Regel gibt. Bei der Trainertagung vor einem halben Jahr haben wir darüber gesprochen, es macht halt einen Unterschied, ob man den Ball zugeworfen bekommt oder man ihn sich selber holen muss – dass es einheitlich ist, macht Sinn für mich”, kommentierte RB-Trainer Ole Werner. Nur: Die Absprache ist lediglich eine Verpflichtung der Klubs und bislang nicht im Regelwerk verankert, so gibt es auch keine Sanktionsmöglichkeiten.

„Es gibt eine einheitliche Regel, man sollte sie dann auch einheitlich umsetzen. Im Normalfall muss das geahndet werden, wenn die Regel nicht eingehalten wird, sonst macht das wenig Sinn. Das wäre für die Zukunft wünschenswert, befand Werner, räumte aber ein: „Heute ist das nur ein Detail, aber es war das 1:0 und das gibt dem Spiel eine Richtung. Aber Leverkusen war über 90 Minuten besser.”

Schäfer: „Aus meiner Sicht kein Tor”

Auch Sportchef Marcel Schäfer wollte aufgrund der deutlich unterlegenen Leistung nicht allzu sehr auf dem Bruch der Absprache herumreiten. „Ich kann mich nicht einmal über das erste Tor aufregen, das aus meiner Sicht keins war, weil es Absprachen und ein klares Commitment innerhalb der Liga gibt”, sagte Schäfer. „Demnach soll der Ball am Boden liegen und nicht zur Beschleunigung des Spiels eingeworfen werfen. Bei uns stand seltsamerweise nie jemand und hat den Ball eingeworfen, das war bisschen schade.”

RB-Torschütze Christoph Baumgartner wies darauf hin, dass das Modell längst nicht überall gesetzt wird. „Ich weiß schon, dass es diese Regel jetzt offiziell gibt. Aber es wird ja noch immer ein Stück weit in vielen Stadien so gemacht. Manu Neuer hat die Bälle oftmals schon, bevor der Ball noch über der Torauslinie ist. Wenn es eine Regel ist, soll sie auch eingehalten werden. Sonst können wir es auch lassen. Aber das war sicher nicht der Grund, warum wir das Spiel heute verloren haben. So ehrlich möchte ich schon sein.“”

„Flekkens lange Bälle eine Waffe”

Die Leverkusener Verantwortlichen wiegelten indes ab. Bayer Trainer Kasper Hjulmand wollte von einer derartigen Absprache nichts wissen. „Ich habe Mark Flekkens langen Ball gesehen und das ist eine Waffe. Es ist sehr wichtig im Fußball, wenn ein Torwart so lange Pässe spielen kann”, sagte er. Simon Rolfes, Geschäftsführer Sport bei Bayer, sagte nur verschmitzt: „Wir mögen doch alle eine hohe Netto-Spielzeit.”

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