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  5. AfD-Chef wollte RB gegen FC Bayern sehen: Warum Leipzig VIP-Tickets von Tino Chrupalla stornierte

AFD-Politiker wollte Bayern-Spiel sehen Warum RB Tino Chrupallas Tickets stornierte

RB Leipzig gegen den FC Bayern: Auch für AfD-Chef Tino Chrupalla ein Highlight-Spiel. Doch der Klub hat seine Tickets storniert – ganz bewusst, behauptet der Rechtspopulist. RB weist die Unterstellung zurück.

16.01.2026, 15:32
Tino Chrupalla bei einem EM-Spiel 2024 in Dortmund.
Tino Chrupalla bei einem EM-Spiel 2024 in Dortmund. (Foto: IMAGO / Matthias Koch)

Leipzig/fri/ukr/dpa – AfD-Chef Tino Chrupalla wollte sich mit befreundeten Unternehmern und ihren Partnerinnen das Spiel gegen den FC Bayern im VIP-Bereich von RB Leipzig anschauen. Wie die Berliner Zeitung berichtet, hat der Klub die im Dezember bestellten und verschickten Tickets jedoch vor wenigen Tagen storniert.

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Als Grund sei eine Überbuchung angegeben worden. Das deckt sich mit Informationen von RBlive. Chrupalla habe die Tickets gar nicht selbst geordert. Man habe bei der Stornierung demzufolge nichts von seinem geplanten Besuch gewusst, heißt es. Es sei vielmehr Zufall gewesen, dass es bei der Stornierung Chrupalla und dessen Begleiter getroffen habe. Chrupalla habe laut Klub weder jetzt noch in den vergangenen Jahren ein Ticket bei RB bestellt.

VIP-Tickets als Geburtstagsgeschenk

Chrupalla behauptet jedoch, die Karten seien erst storniert worden, nachdem er im Buchungssystem seinen Namen hinterlegt habe. Er wittert einen Rausschmiss aus ideologischen Gründen, gibt sich empört und versucht, eine mediale Kampagne zu initiieren. Der Klub weist diese Darstellung entschieden zurück.

Der AfD-Chef hatte nach eigenen Angaben die Tickets über einen ihm bekannten Spielerberater organisiert – als Geburtstagsgeschenk Chrupallas für einen befreundeten Unternehmer. Die Tickets seien ihm schließlich von dem Bekannten am 10. Januar übermittelt worden, er habe sich diese in der RB-App aufs Handy geladen. Eine Rechnung für die Tickets und Handy-Screenshots konnte dpa einsehen.

„Ärgerliche Doppelbuchung”: RB storniert Tickets

Das Bundeskriminalamt, dessen Personenschützer den AfD-Chef in der Öffentlichkeit begleiten, habe sich wie üblich beim Verein nach den örtlichen Gegebenheiten erkundigt. Der Verein bestätigte das auf Nachfrage nicht und verwies bei Fragen zum Bundeskriminalamt an die Behörde.

Dem AfD-Chef zufolge bekam der Organisator der Tickets eine Nachricht vom Verein, in der von einer „ärgerlichen Doppelbuchung” die Rede ist. Die zwölf erworbenen VIP-Karten müssten rückabgewickelt werden. „Dann kam sofort die Stornierung”, ärgerte sich Chrupalla. Die Tickets seien entsprechend auch aus der Handy-App verschwunden. Er sprach von einem Skandal.

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Von RB hieß es zusätzlich zum Hinweis, dass man sich aus Datenschutzgründen nicht zu einzelnen Buchungen äußere, allgemein: „Grundsätzlich kann es bei besonders stark nachgefragten Heimspielen – wie dem am kommenden Wochenende gegen den FC Bayern – in unseren VIP-Bereichen zu Überbuchungen und damit Stornierungen kommen.” Bei mehr als einer Million Besucher pro Saison ließen sich Fehler im Ticketing-System, die entsprechend der Allgemeinen Geschäftsbedingungen umgehend korrigiert würden, nicht gänzlich vermeiden.

Der Sachse Chrupalla gilt als RB-Symphatisant und gratulierte dem Klub unter anderem öffentlich zum Pokalsieg 2022. Wo er das Match gegen den FC Bayern schaut, ist unbekannt. In der Red-Bull-Arena offenbar nicht.

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