FeueralarmAufregung vor RB gegen Freiburg: Red-Bull-Arena wegen Feueralarm evakuiert

Von RBlive/hen 05.03.2022, 15:29
Genug Zeit, um nach der Evakuierung eine wichtige Botschaft abzusetzen: Fanbanner bei RB Leipzig
Genug Zeit, um nach der Evakuierung eine wichtige Botschaft abzusetzen: Fanbanner bei RB Leipzig (imago/picture point le)

Am Samstagnachmittag wurde die Red Bull Arena des sächsischen Bundesligisten RB Leipzig für eine halbe Stunde evakuiert. Der Grund dafür war ein Feueralarm. Vier Löschteams samt Fahrzeugen waren im Einsatz.

Alle Zuschauer mussten gehen

Der Alarm wurde ca zwei Stunden vor dem Anpfiff des Duells der beiden punktgleichen Teams (40) in der Messestadt Leipzig ausgelöst. Automatisch wurden darauf die Teams der nahegelegenen Feuerwehren angefordert. Gleichzeitig forderte der Betreiber des Stadion, die Red Bull GmbH, alle Zuschauer auf, das Stadion zu verlassen.

Ein Feuerherd wurde aber nicht gefunden. 30 Minuten später füllten sich die Ränge wieder. Der Klub rätselt, was oder wer den Alarm ausgelöst haben könnte.

Schon einmal in der Vergangenheit wurde in der Arena wegen eines Feueralarms geleert. Vor dem Spiel gegen den 1. FC Mainz 05, November 2016, mussten alle Zuschauer ihre Plätze verlassen. Ein Feuer wurde aber ebenso wenig entdeckt, wie jetzt vor der Partie gegen die Breisgauer.

Damals brachte RB Leipzig drei mögliche Gründe ins Spiel, wieso der Alarm möglicherweise ausgelöst wurde. Damals hieß es, den falschen Alarm hätte entweder ein eher unwahrscheinlicher technischer Defekt ausgelöst, die Rauchentwicklung durch Bratwurstbuden und/oder Raucher bzw. eine "bewusst provozierte Auslösung durch Störer".

Punktgleich auf Rang vier und fünf

Die Evakuierung hatte aber keine großen Auswirkungen auf den pünktlichen Anpfiff der Partie. Rechtszeitig um 15.30 Uhr waren alle zugelassenen 25.000 Zuschauer an ihren Sitzen.

Die Partie klang auf dem Papier weniger spannend, als sie es aufgrund der Tabellenplatzierung war. Beide Mannschaften kämpfen um einen Platz in der kommenden Champions League. RB stand nur aufgrund des Torverhältnisses einen Rang vor den Breisgauern, die in der laufenden Spielzeit bislang neun Treffer weniger erzielt hatten, als der Kontrahent aus Sachsen.