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„Mit dem Baseballschläger durch die Kabine” RB-Sportchef nimmt sich Doppelpass-Experten zur Brust

Bei einem Talk hat Marcel Schäfer über Führungskultur gesprochen und dabei eine These aufgestellt: Führung, wie sie einst die Platzhirsche Mario Basler, Oliver Kahn & Co. interpretierten, würde heute in keiner Kabine mehr interpretiert.

Von Ullrich Kroemer 12.03.2026, 05:00
Klare Kante: Marcel Schäfer.
Klare Kante: Marcel Schäfer. (Foto: imago/Christian Schroedter)

Leipzig – Als es um das Thema Führung ging, wurde Marcel Schäfer deutlich. Im Rahmen eines von RB-Sponsor BMW organisierten Talks in einem Autohaus kam der RB-Sportchef auch auf die veränderte Führungskultur im Fußball zu sprechen, vertrat dabei eine klare Meinung und stellte eine These auf.

Lesen Sie hier: Schäfers Vision – Sportchef definiert zukünftige Rolle in der Stadt

„Wenn ich den Doppelpass am Sonntag und gewisse Persönlichkeiten dort sehe”, holte Schäfer aus, „wird immer gefordert, dass einer verbal mit dem Baseballschläger durch die Kabine läuft, herumbrüllt und wilde Sachen sagt. Das würde heutzutage in keiner Mannschaft mehr akzeptiert. Die Führungsspieler von vor 15, 20 Jahren würden heute in keiner Mannschaft mehr geschätzt”, betonte der 41-Jährige.

„Führung bedeutet nicht, dass wir wieder einen Kahn oder Basler bräuchten”

Führung bedeute für den Geschäftsführer Sport bei RB, „mit Leistung voranzugehen, Vorbild zu sein und nicht wild herumzubrüllen, sondern das zu tun und zu sagen, was die Mannschaft und einzelne Spieler in den jeweiligen Situationen brauchen”, erklärte der Deutsche Meister von 2009. „Einer braucht eine Umarmung, der andere braucht einen Arschtritt. Das bedeutet für mich, Führung zu übernehmen und nicht, dass wir wieder einen Oliver Kahn oder Mario Basler bräuchten.” Beide hätten in ihrer Zeit mit ihren Methoden sicher Erfolg gehabt, doch heute sei diese Art der Führung nicht mehr vermittelbar und angemessen. Vielmehr brauche es „Empathie und ein Gespür für Menschen”.

In Schäfers Chef-Rolle bedeutet Führungsstärke auch, realistische, aber auch visionäre Ziele zu setzen. Natürlich ging es an dem Abend im Leipziger Südosten auch um Leipzigs hohe Ansprüche und Titelträume.

„Natürlich ist die Meisterschaft das Ziel”

„Eine Meisterschaft ist irgendwann einmal das Ziel, aber das ein dreiviertel Jahr nach dem riesigen Umbruch zu äußern, ist vielleicht ein bisschen vermessen”, sagte Schäfer, betonte aber: „Trotzdem möchte ich, dass wir immer davon träumen. Wenn man diese Träume und Ziele gar nicht hat, wird man sie auch nie erreichen. Deshalb wollen wir auch um Titel mitspielen. Natürlich ist die Meisterschaft ein Ziel, das irgendwann einmal anvisiert werden muss.”

Laut Schäfer habe der Klub durchaus das Potenzial dafür. „Stuttgart hat es 2007 gezeigt, Wolfsburg 2009, jüngst Leverkusen – es ist immer alles möglich. Wenn der FC Bayern schwächelt, wollen wir früher oder später auch mal da sein.”

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