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  5. Bei Timo-Werner-Abschied: RB zittert sich zu Punkt gegen Wolfsburg

Timo Werner verabschiedet Zweimal in Rückstand: RB zittert sich zu Punkt gegen Abstiegskandidat Wolfsburg

RB Leipzig hat im Kampf um die Champions League den nächsten Rückschlag erlitten. Beim Abschied von Klub-Rekordstürmer Timo Werner spielt das Team von Trainer Ole Werner gegen den abstiegsbedrohten VfL Wolfsburg nur 2:2 (0:0).

15.02.2026, 19:32
Leipzigs Stürmer Conrad Harder im Zweikampf mit Wolfsburgs Moritz Jens
Leipzigs Stürmer Conrad Harder im Zweikampf mit Wolfsburgs Moritz Jens Foto: Imago/Picture Point LE

Leipzig/hen/sid – RB Leipzig hat weiter Boden auf die Champions-League-Plätze verloren. Nachdem am Vortag die Konkurrenten TSG 1899 Hoffenheim (3.), VfB Stuttgart (4.) und Bayer Leverkusen (6., eine Partie weniger) ihre Spiele gewonnen haben, langte es für RB am Sonntag im Heimspiel gegen Wolfsburg nur zu einem 2:2 (0:0). 

Lesen Sie hier: Die Reaktionen auf das Remis gegen Wolfsburg

Emotionaler Werner-Abschied

Mohamed Amoura (52.) und Mattias Svanberg (78.) hatten die Gäste zweimal in Führung gebracht, Yan Diomande (70.) und Neuzugang Brajan Gruda (89.) glichen für RB aus. Nach dem Pokal-Aus am Mittwoch gegen Bayern München (0:2) verpassten die Sachsen damit den Sprung auf Rang vier, der Rückstand auf den VfB beträgt zwei Punkte.

Vor dem Anpfiff war es emotional geworden, als Leipzigs Rekordtorschütze Timo Werner offiziell verabschiedet wurde. Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff richtete in einer Videobotschaft persönliche Worte an Werner: "Du bist ein gradliniger, ehrlicher, feiner Kerl. Deine sportliche Karriere ist noch nicht zu Ende. Die Türen und Tore bei RB Leipzig stehen dir immer offen." Werner spielt künftig bei den San Jose Earthquakes in der MLS.

Harder mit Fallrückzieher beinahe zum 1:0

Die Leipziger waren von Beginn an die aktivere Mannschaft. Conrad Harder hatte die erste gute Möglichkeit, setzte den Ball jedoch deutlich über das Tor (6.). Kurz darauf versuchte es Christian Eriksen mit einem Distanzschuss (8.) - darüber hinaus hatten die Gäste jedoch große Mühe, für Gefahr zu sorgen.

Die wohl spektakulärste Szene der ersten Halbzeit folgte in der 18. Minute: Harder setzte mit dem Rücken zum Tor zu einem Fallrückzieher an. Der Däne traf den Ball zwar sauber, sein Abschluss landete allerdings in den Armen von VfL-Keeper Kamil Grabara. Wenig später musste Leipzigs Stammtorhüter Peter Gulacsi verletzt vom Platz. Er griff sich ans Bein, für ihn kam Pokal-Torwart Maarten Vandevoordt ins Spiel.

Grabara verursacht Ausgleich

Wolfsburg trat offensiv kaum in Erscheinung. Gleichzeitig ließ Leipzig jedoch seine zahlreichen Chancen ungenutzt. Gruda (41.) kam völlig frei vor Grabara zum Abschluss, setzte den Ball jedoch über die Latte.

Die Ineffektivität der Leipziger setzte sich auch in der zweiten Hälfte fort – und wurde schließlich bestraft. Adam Daghim fand aus dem Nichts Amoura, der aus spitzem Winkel verwandelte. Der Treffer wirkte wie eine Initialzündung für die Wolfsburger. Plötzlich waren es die Leipziger, die kaum noch gefährlich in den gegnerischen Strafraum kamen.

Schließlich half ihnen jedoch ein Fehler des Wolfsburger Keepers: Grabaras Abstoß traf Gruda, der Diomande (70.) bediente. Svanberg brachte Wolfsburg erneut in Führung, doch Leipzig antwortete ein weiteres Mal.

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