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Kein Verletzungsrisiko Berichte aus Belgien: RB stoppt Vandevoordts WM-Reise

Aktualisiert: 28.05.2026, 15:33
Reist auf Betreiben seines Klubs nicht mit Belgien zur WM: RB-Stammtorhüter Maarten Vandevoordt.
Reist auf Betreiben seines Klubs nicht mit Belgien zur WM: RB-Stammtorhüter Maarten Vandevoordt. Foto: Imago/Photo News

Leipzig/hen - Nun doch nicht Nordamerika. Maarten Vandevoordt, künftig Stammkeeper bei RB Leipzig, reist nicht als 4. Torhüter mit Belgiens Nationalmannscjhaft zur WM in Kanada, Mexiko und den USA. Das berichten übereinstimmend belgische Medien und deckt sich mit Informationen von RBlive.

RB schiebt bei Vandevoordt Riegel vor

Eigentlich war vorgesehen, dass der 23-Jährige zwar nicht zum Turnier-Aufgebot gehört, aber mitreisen soll, um im Training als vierter Torhüter mitzuwirken. Belgiens Trainer Rudi Garcia hatte sich im offiziellen Aufgebot für Real-Madrid-Star Thibaut Courtois (34) sowie Senne Lammens (23, Manchester United) und Mike Penders (20, Straßbourg) entschieden.

Weiterlesen: Das war der WM-Plan mit Vandevoordt

Offenbar war es aber nicht Vandevoordts Entscheidung, nach der Trainingslagerphase daheim zu bleiben, sondern die  seines Arbeitgebers RB Leipzig. Wie es heißt, habe der Bundesligist beim Verband interveniert und argumentiert, dass eine WM-Mitnahme ohne Spielperspektive ein unnötiges Verletzungsrisiko im Training darstelle. Laut der belgischen Zeitung Het Laatste Nieuws habe RB den Wunsch hinterlegt, dass der Belgier „zu 100 Prozent“ bereit in die neue Saison starten solle. 

WM-Nominierung schien sicher

Für Vandevoordt ist die Entwicklung skurril. Noch im Februar galt RB-Routinier Peter Gulacsi nach seiner Rückkehr von einer Knieverletzung eigentlich wieder als Favorit auf den Platz im RB-Tor. Doch der Belgier nutzte seine Chance, zeigte starke Leistungen und verdrängte den langjährigen Stammkeeper dauerhaft aus der Startelf. Mit starken Leistungen schien eine WM-Nominierung so gut wie sicher.

Zumal Vandevoordt in den vergangenen Monaten regelmäßig zum Aufgebot der "Roten Teufel" gehörte. Bereits im Oktober 2024 war der Leipziger erstmals für die A-Nationalmannschaft nominiert worden. Auch unter Nationaltrainer Rudi Garcia blieb er zuletzt Teil des Kaders. Noch im März 2026 war Vandevoordt für die Länderspiele gegen die USA und Mexiko nominiert gewesen. 

Ganz außen vor bleibt der Keeper bei Belgien dennoch nicht. Vandevoordt soll weiterhin am Vorbereitungslehrgang teilnehmen und auch bei den Testspielen gegen Kroatien und Tunesien dabei sein. Erst vor der Abreise in die USA endet seine Zeit beim Nationalteam.

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