Frühere RB-Leipziger

Besiktas will Sörloth ausleihen, Kluivert soll bei OGC Nizza bleiben

Von RBlive/msc 02.03.2022, 09:06
Bei RB Leipzig waren Alexander Sörloth und Justin Kluivert beide keine Verstärkungen von Dauer.
Bei RB Leipzig waren Alexander Sörloth und Justin Kluivert beide keine Verstärkungen von Dauer. imago/motivio

Alexander Sörloth steht noch bei RB Leipzig unter Vertrag und ist an Real Sociedad San Sebastian ausgeliehen, schied ausgerechnet gegen seinen Stammklub in der Vorwoche aus der Europa League aus. Laut türkischen Medienberichten hat Besiktas Istanbul Interesse, den Norweger nochmal in die Süper Lig zu holen. Das wäre allerdings wieder nur auf Leihbasis möglich.

Besiktas Sportdirektor will Alexander Sörloth ausleihen

"Wer würde Sörloth nicht wollen? Er steht auf unserer Liste und ist ein Spieler, mit dem wir uns befassen. Aber dieses Interesse bedeutet nicht, dass dieser Transfer zustande kommt. Wir müssen eine hohe Ablöse für ihn bezahlen und dies ist nicht möglich. Sollte jedoch eine Leihe eine Option sein, sind wir bereit, alles Erdenkliche zu tun", zitiert Gazete Futbol den Sportdirektor des türkischen Erstligisten. Am Bosporus hatte er durch 24 Tore in einer Saison auf sich aufmerksam gemacht. Mit Leihgeschäften kennt Sörloth sich aus. Er wechselte 2020 von Trabzonspor zu RB Leipzig, aber auch Crystal Palace hatte Anteile an dem Transfer. Nach nur einem Jahr ließ er sich nach Spanien weiterverleihen.

Justin Kluivert könnte demnächst fest zu OGC Nizza wechseln

Justin Kluivert spielte mit ihm bei RB Leipzig zusammen und war anders als Sörloth bei den Sachsen nur auf Zeit unter Vertrag. Er konnte sich nicht recht durchsetzen und trat anschließend den Rückweg zur AS Rom an ehe er von dort nochmal an OGC Nizza verliehen wurde. Dort blühte er zuletzt im Pokal gegen den Meisterschaftskonkurrenten Olympique Marseille auf, erzielte zwei Tore und eine Vorlage. Beim folgenden Ligaspiel kassierte er eine rote Karte und wird deswegen ausgerechnet im Spiel gegen Paris St. Germain passen müssen. "Jeder weiß wie stark sie sind, es ist schwer, sie zu schlagen. Aber wir haben ein Heimspiel gegen sie", sagt Kluivert über das Prestige-Duell, das allerdings wohl keinen besonderen Wert mehr für den Kampf um die Meisterschaft hat. PSG liegt 12 Punkte vor Nizza und sieben vor Marseille.

Wenn es nach Kluivert geht, könnte er im kommenden Jahr aber einen neuen Anlauf, sich mit Paris zu messen. "Den Geist im Verein, diese Ambitionen in der Mannschaft, das mag ich am meisten. Wir sind jetzt Dritter und die Stimmung ist gut. Wir wollen viel erreichen, das ist wichtig", sagt er. Laut Gazetta dello Sport (via Romapress) sollen bei Kluivert durch seine Leistung eine Klausel aktiviert werden, aus der Leihe einen dauerhaften Wechsel zu machen.