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Schockierende Nachricht Ex-RB-Torwart Peter Gulacsi: Bewaffneter Raubüberfall – Familie im Haus

Im Sommer erst war der ehemalige RB-Torhüter Peter Gulacsi nach Spanien umgezogen. Jetzt der raubüberfall in seinem Haus nahe Valencia. Verletzt wurde niemand, aber der Ungar sagte die Champions-League-Partue seines Klubs Villarreal gegen Neapel ab.

Aktualisiert: 13.10.2026, 21:53
Villareal-Keeper Peter Gulacsi (früher RB Leipzig) wurde in seinem Haus in Spanien Opfer eines Raubüberfalls.
Villareal-Keeper Peter Gulacsi (früher RB Leipzig) wurde in seinem Haus in Spanien Opfer eines Raubüberfalls. Foto: Imago/Alterphotos

Leipzig/Valencia/hen - Schockierende Nachrichten über RB Leipzig ehemaligen Torhüter Peter Gulacsi! Der Ungar wurde in der Nacht von Montag auf Dienstag in seinem Haus in einem Vorort von Valencia Opfer eines Raubüberfalls. Der langjährige Keeper von Rasenballsport fällt damit für das Champions-League-Heimspiel seines aktuellen Klubs Villarreal gegen die SSC Neapel aus.

Gulacsi während des Überfalls im Haus

Gulácsi wurde in seinem Haus in der exklusiven Wohnanlage Monasterios in Puçol, nördlich von Valencia, Opfer des bewaffneten Überfalls. Der 36-Jährige befand sich zum Zeitpunkt gemeinsam mit seiner Familie im Haus. Verletzt wurde nach Angaben seines Vereins niemand. Gulácsis Frau Diana hatte sich erst Ende August nach elf Jahren emotional von Leipzig verabschiedet. Das Paar hat zwei Söhne und erwartet weiteren Nachwuchs.

Wie viele Täter beteiligt waren, ob sie Beute machten und wie genau der Überfall ablief, ist bislang nicht bekannt. Die zuständigen Behörden wurden umgehend verständigt und haben Ermittlungen aufgenommen.

Nicht in der Lage zu spielen

Der Vorfall ereignete sich nur wenige Stunden vor dem Champions-League-Heimspiel des FC Villarreal gegen die SSC Neapel. Gulácsi sagte seine Teilnahme an der Partie ab. Nach Informationen der spanischen Sportzeitung AS seht sich der Ungar angesichts des Schocks und der fehlenden Nachtruhe nicht in der Lage, die Partie zu bestreiten. 

Gulácsi hatte RB erst Anfang August nach elf Jahren verlassen. Der Ungar war 2015 von Red Bull Salzburg nach Sachsen gewechselt und entwickelte sich zu einer der prägenden Figuren der Leipziger Vereinsgeschichte. Mit RB stieg er 2016 in die Bundesliga auf, erreichte 2020 das Halbfinale der Champions League und gewann 2022 und 2023 den DFB-Pokal sowie 2023 den Supercup. Insgesamt absolvierte der langjährige Stammtorhüter und frühere Kapitän 362 Pflichtspiele für die Leipziger.

Für 1,5 Mio. nach Spanien

Sein Abschied im Sommer kam überraschend, war aber nachvollziehbar. RB setzt seit diesen Sommer im Tor auf den jüngeren Belgier Maarten Vandevoordt, Gulácsi wollte sich mit 36 Jahren dagegen nicht mit der Reservistenrolle abfinden.

Für eine Ablösesumme von rund 1,5 Millionen Euro wechselte er zum spanischen Champions-League-Teilnehmer FC Villarreal, bei dem er einen Vertrag bis 2028 unterschrieb. Nach anfänglichen Einsätzen als Ersatzmann erkämpfte er sich einen Stammplatz und stand seit dem Champions-League-Auftakt gegen Borussia Dortmund regelmäßig im Tor.