Wiedersehen mit Ex-KlubDiallo verrät: Was ihm Mainz 05 bedeutet und  wieso man ihn vor Leipzig warnte

Die Leihgabe von Paris Saint-Germain wird wohl in die Startelf für die Partie beim Karnevalsklub rücken. Für den Ex-Mainzer ein besonderes Spiel, wie er im Gespräch sagt, und auch verrät, wann er Christo Nkunku erstmals begegnet ist und wieso ihn manche Leute vor Leipzig warnten.

Von Martin Henkel Aktualisiert: 07.10.2022, 11:36
RB-Leihspieler Abdou Diallo
RB-Leihspieler Abdou Diallo (imago/nurphoto)

Abdou Diallo war Teil der Reservistengruppe, die am Donnerstagvormittag nach dem 3:1 in der Champions League gegen Celtic Glasgow regulär Schicht schieben musste. Gut möglich, dass der 26 Jahre alte Franzose in die Startelf rücken wird, nachdem er zuletzt immer nur von der Bank kam.

Gerede über Leipzig

Für die Leihgabe von Paris Saint-Germain ein "besonderes Spiel", wie er sagt, denn ein Jahr war der Innenverteidiger Mainzer, bevor er zum BVB wechselte, von da nach Paris, und in diesem Sommer zu den "Roten Bullen " stieß. Nach dem Training beantwortete er ein paar Nachfragen, verriet, wann er Christopher Nkunku zum ersten Mal begegnet ist und wieso ihn manche Leute vor Leipzig gewarnt haben.

Abdou, wie ist das für Sie auf die früheren Kollegen zu treffen?
Es ist ein spezielles Spiel für mich, auch wenn es nicht das erste Mal ist, dass ich gegen Mainz spiele. Das war auch schon mit dem BVB viermal der Fall. Aber es ist schön zurückzukommen.

Mainz war ihr Eintrittsverein in den deutschen Fußball. Macht es das Wiedersehen noch besonderer für Sie als zuletzt gegen den BVB?
Schon. In Mainz habe ich die ersten Erfahrungen als Startelfspieler gemacht. Das war ein großer Schritt für mich.

Wie fühlt sich das an, wieder in der Bundesliga zurück zu sein?
Es ist cool. Und es war genau der richtige Moment für mich, denn ich wollte mehr Spielzeit haben als bei PSG. Es ist immer gut an einen Ort zurückzukehren, den man kennt.

Wie ist ihr Eindruck von RB nach ein paar Wochen?
Mir gefällt es sehr. Ich kannte ja viele Spieler schon. Die meisten durch die vielen Spiele mit dem BVB bzw. Paris gegen Leipzig. Als ich hier zum ersten Mal Yussi (Poulsen, Anm. Red.) begegnet bin, habe ich zu ihm gesagt: ‚Okay, jetzt können wir die Kabbeleien beenden‘. Christo (Nkunku, Anm. Red.) wiederum kenne ich von früher. Ich war sein Kapitän in der französischen Nachwuchsnationalmannschaft.

"Können die Kabbeleien beenden": Diallo im BVB-Dress gegen Leipzigs Poulsen (r.)
"Können die Kabbeleien beenden": Diallo im BVB-Dress gegen Leipzigs Poulsen (r.)
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Wie hat er sich in Ihren Augen entwickelt?
Er ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass sich Arbeit auszahlt. Als wir uns in der Jugend begegnet sind, war er nicht der Beste. Jetzt ist er einer der besten der Welt. Er ist jetzt ein richtiger Mann, hat hart an sich gearbeitet und ist sehr professionell. Ich freue mich sehr, das zu sehen.

Der Sieg am Donnerstag gegen Celtic war getrübt von Peter Gulacsis Kreuzbandriss. Was waren Ihre Gedanken dazu?
Es ist sehr traurig für ihn, aber wir wissen alle, dass solche Verletzungen Teil unseres Jobs sind. Wir sind alle da, um ihn zu unterstützen.

Wie nehmen Sie seinen Ersatz Janis Blaswich wahr?
Er ist sehr gut und erfahren. Ich habe sehr viel Vertrauen in ihn.

Wie gefällt Ihnen Leipzig?
Es gab ein paar Leute, die zu mir im Vorfeld sagten, es wäre hier nicht so gut. Aber das Gegenteil! Ich bin sehr überrascht, die Stadt ist sehr schön, die Atmosphäre ist gut, mein Appartement ist es auch, und die Trainingsbedingungen sind komplett verrückt. Wir haben alles, was wir Spieler brauchen.*

*Das Gespräch wurde aufgezeichnet