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  5. Bundesliga, RB gegen BVB: Leipzigs Sturmkrise spielt Dortmund in die Karten

rB gegen BVB Leipzigs Sturmkrise spielt Dortmund in die Karten

RB Leipzigs Stürmer Conrad Harder und Romulo treffen aktuell nicht. Dafür aber Dortmunds Serhou Guirassy. Zusammen mit der zweitstabilsten Abwehr der Liga macht das den BVB zum Favoriten im Duell mit dem Red-Bull-Team.

Von Martin Henkel 21.02.2026, 15:55
Conrad Harder (l.) und sein Sturmkollege bei RB, Romulo
Conrad Harder (l.) und sein Sturmkollege bei RB, Romulo Foto: Imago/Motivio

Leipzig – Ole Werner verneigte sich am Donnerstag vor Borussia Dortmund, heute Abend Heimspielgegner des RB-Trainers und seiner Mannschaft. Elf Punkte liegen zwischen dem Tabellenfünften aus Sachsen und dem Tabellenzweiten aus dem Ruhrpott. „Der BVB spielt sehr erwachsen, sehr stabil und abgezockt. Davor kann man nur den Hut ziehen“, sagte Werner Doch man selbst könne „auch ein bißchen was“, fügte der 37-Jährige hinzu und kehrte mit Schwung aus dem Kotau zurück. „Wir wollen ihnen ihre zweite Saisonniederlage beibringen.“

Anschluss an die Champions-League-Plätze

Die Bilanz zwischen beiden Klubs ist ausgeglichen: neun Siege, neun Niederlagen, jeweils drei Unentschieden. Und nie endete ein Duell 0:0, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass auch die 23. Partie gegeneinander nicht ohne Treffer auskommen wird.

Für beide Teams gilt deshalb, sich darauf einzustellen, mindestens ein Tor mehr zu schießen als der Kontrahent, um die unmittelbaren Tabellenziele jeweils aufrechtzuerhalten. Für RB geht es darum, Anschluss an die Champions-League-Plätze zu halten (zwei Punkte Rückstand), für den BVB darum, im Schatten der Bayern zu bleiben (sechs Punkte Rückstand).

Der Trend spricht allerdings gegen Werners Personal. Es hat bislang zehn Gegentreffer mehr kassiert als Dortmund (20). Es hat aber auch weniger Tore geschossen, nämlich 42 zu 47 – und baute bei beiden Werten vor allem in den letzten Wochen ab. Dortmund hat seit Januar 23 Tore erzielt und acht Gegentreffer einstecken müssen. Bei RB sind es elf fremde Tore - und elf eigene.

Hinten stabil, vorn abgezockt

Vor allem Leipzigs Stürmer treffen nicht mehr, damit gemeint in erster Reihe Conrad Harder und Romulo. Beide stehen bei sechs und zwei Treffern bzw. neun und sechs Scorerpunkten. Romulo hat das letzte Mal beim 1:5 gegen die Bayern im Januar getroffen, Harder beim 1:2 gegen Mainz Ende Januar.

Dass Leipzig ein Verwertungsproblem in der Offensive hat, leugnet Werner nicht. RB fabriziert nach den Bayern (537) die meisten Torchancen (489), verwertet davon aber nur 8,6 Prozent. Beim Tabellenführer sind es 15,3 Prozent und beim BVB (392) 12.

Bei Dortmund hat dieser Wert viel mit der Spielweise von Trainer Nico Kovac zu tun, der eine sehr reife und erfahrene Mannschaft sehr reifen und erfahrenen Fußball spielen lässt: hinten stabil, im Mittelfeld versiert und in der Offensive abgezockt.

Harders Themen: Laufwege und Timing

Es ist vor allem Serhou Guirassy, der Dortmunds Defensivschufterei veredelt. Der 29 Jahre alte Guineer traf in den jüngsten drei Spielen fünf Mal, damit hat er seine Trefferflaute überwunden, steht bei insgesamt elf Saisontoren und profitiert davon, dass er, wie Ole Werner meinte, seit vielen Jahren in der Bundesliga sei. Erfahrung also habe er seinen Kollegen von RB voraus.

Der RB-Coach wollte die Scorerdellen seiner zwei Stürmer deshalb nicht höher hängen, als ihm nötig erschien. Man müsse Nachsicht haben, sagte er: „Beide sind jünger und spielen ihre erste Saison in der Bundesliga“, so Werner. Harder ist 20, Romulo 23, Harder war zuvor bei Sporting Lissabon, Romulo bei Göztepe Izmir.

Beim jungen Dänen sieht er Entwicklungsthemen beim Timing und seinen Laufwegen, beim Brasilianer Romulo, dass er in Torszenen, wenn sich nicht gleich aufgehen, „drinbleibt“. Darüber hinaus aber sei er froh, „dass wir diese zwei haben, sie haben mein vollstes Vertrauen.“

Für den Trainer ist es deshalb nur eine Frage von Zeit, Geduld, vielen Spielen und noch mehr Training – sowie dem richtigen Mindset, bis beide Guirassys Level erreichen können. Vielleicht ja schon heute Abend.

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