BVB-Wechsel war eine Option

"Flick war begeistert von der Idee": David Raum wählte RB Leipzig sorgsam aus

RB Leipzig hat mit David Raum einen deutschen Nationalspieler für die linke Abwehrseite verpflichtet und dabei auch Borussia Dortmund als Nebenbuhler ausgestochen. Der Neuzugang erklärte im Interview mit Sky Sport, warum ein Wechsel zum BVB nicht zustande kam.

Von RBlive/msc/sid 12.08.2022, 07:10
David Raum heißt der neue Linksverteidiger von RB Leipzig.
David Raum heißt der neue Linksverteidiger von RB Leipzig. imago/Sportfoto Rudel

"Jeder weiß, ich hatte den Vertrag Anfang des Jahres noch verlängert. Dann kamen aber diese Leistungen der Rückrunde dazu." Raum hatte sich in der Nations League unter Hans Flick beweisen können und überzeugt. "Da haben sich Vereine intensiv interessiert für meine Person. Jeder will irgendwann den nächsten Schritt und ich wollte international spielen." Er habe einfach gemerkt, dass noch ein Jahr Hoffenheim nicht richtig gewesen wäre. Unter den hellhörig gewordenen Klubs war auch der zweite Herausforderer der Bayern.

Raum: "RB ist einen Riesenschritt weiter"

Ein Wechsel zum Vizemeister Borussia Dortmund ist aber auch am Timing gescheitert. Dadurch habe sich ergeben, "dass es am Ende nicht richtig heiß wurde", sagte der neue Außenbahnspieler von RB Leipzig. "Am Ende habe ich die gesamten Fakten auf den Tisch gelegt und gemerkt, dass die Entscheidung für RB die richtige ist." Auseinandergesetzt habe er sich dabei "intensiv mit allen Angeboten", ehe ihn das Gesamtpaket von einem Transfer zum DFB-Pokalsieger überzeugt habe.

Abgesprochen war das vollständig mit Nationaltrainer Hansi Flick. "Er war von Beginn an begeistert von der Idee. Als ich noch in Hoffenheim war habe ich ihn angerufen und ihm den Stand der Dinge gesagt. Er war absolut überzeugt, dass ich mich hier durchsetzen kann." 

Raum: "Dann werde ich auch spielen"

Der Transfer des bisherigen RB-Flügelspielers Angelino im Gegenzug zur TSG überrascht Raum wenig. Er deutet an, dass der Spanier unter Tedesco wohl hinten angestanden hätte. "Bei RB wird klar kommuniziert, wie der Stand für jeden Spieler ist und wie der Trainer über ihn denkt", sagte er. Mit ihm sei allerdings kommuniziert worden, "dass ich, wenn ich hierherkomme und Leistung bringe, auch spielen werde".